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Firmenkonsortium baut A3 bis 2025 sechsspurig aus | BR24

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Bis 2025 soll der sechsspurige Ausbau der A3 zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried (LK Kitzingen) und Fürth/Erlangen fertig sein. Die Autobahndirektion Nordbayern hat nun ein Konsortium mit dem Ausbau beauftragt.

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Firmenkonsortium baut A3 bis 2025 sechsspurig aus

Bis 2025 soll der sechsspurige Ausbau der A3 zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried (Lkr. Kitzingen) und Fürth/Erlangen fertig sein. Die Autobahndirektion Nordbayern hat nun ein Konsortium mit dem Ausbau beauftragt.

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Hinter dem Kortium steht ein Verbund aus zwei Baufirmen, dem französischen Unternehmen Eiffage und dem niedersächsischen Unternehmen Johann Bunte. Der Ausbau der über 70 Kilometer langen Strecke soll etwa 1,5 Milliarden Euro kosten. Baubeginn ist im Mai dieses Jahres. In etwa fünfeinhalb Jahren soll der Ausbau der Strecke beendet sein.

A3 bis Ende 2025 sechsspurig

Während der Bauarbeiten soll eine Baustelle maximal 15 Kilometer lang sein, anschließend soll ein baustellenfreier Abschnitt von mindestens fünf Kilometer folgen. Bis Ende 2025 soll die A3 zwischen der Landesgrenze von Hessen und Bayern und Nürnberg durchgehend sechsspurig sein. Nach Angaben der Autobahndirektion Nordbayern ist das A3-Projekt das größte Infrastrukturprojekt in Deutschland, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft beauftragt wurde.

Konsortium für Ausbau, Erhalt und Betrieb zuständig

Bei einem solchen Projekt der Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP-Projekt) handelt es sich um eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen der Privatwirtschaft. Dabei kümmert sich das Konsortium um den Ausbau, den Betrieb und den Erhalt der Strecke und erhält dafür eine Vergütung. Der Gesamtumfang des A3-Projektes beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand drei Milliarden Euro. Darin ist auch die Entlohnung für den auf 30 Jahre festgesetzten Betrieb der Strecke enthalten.

ÖPP-Projekte auch umstritten

Das Konsortium ist bis 2050 unter anderem für die Pflege, den Unterhalt und den Winterdienst auf dieser Strecke tätig. ÖPP-Projekte sind allerdings auch umstritten. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hält Bauvorhaben dieser Art für "intransparent, unwirtschaftlich und mittelstandsfeindlich".