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Freilassinger Firma liefert 200.000 Masken für Bayern | BR24

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Das bayerische Wirtschaftsministerium lässt von der Freilassinger Firma Trans-Texil GmbH waschbare Mund-Nasen-Masken im Mehrwegsystem liefern.

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Freilassinger Firma liefert 200.000 Masken für Bayern

Das bayerische Wirtschaftsministerium lässt von der Freilassinger Firma Trans-Texil GmbH waschbare Mund-Nasen-Masken im Mehrwegsystem liefern. In der Messe München hat Wirtschaftsminister Aiwanger die Masken gegen die Corona-Ausbreitung präsentiert.

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Großer Fototermin in der Messe München: Wirtschaftsminister Aiwanger kann Mehrweg-Masken von Trans-Textil aus Freilassing präsentieren. Mehr als 200.000 Stück erhält Bayern. Die Masken sollen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamen helfen und vor Neuinfektionen schützen.

Freilassinger Firma hat Erfahrung mit Schutzmasken

Die Firma stellt eine Membrane her, aus der schon seit einigen Jahren unter anderem Schutzmasken gemacht werden, zum Beispiel in Österreich. Jetzt liefert die Firma solche Masken auch für das Ministerium, wie sie auf ihrer Homepage mitteilt. Der Auftrag wurde laut Wirtschaftsministerium am 19. März erteilt, der Freistaat arbeitet zum ersten Mal mit diesem Unternehmen zusammen. Beim Termin in der Messe München hat Wirtschaftsminister Aiwanger auch darauf hingewiesen, dass mit der Membrane aus Freilassing Landkreise und Städte selber Masken schneidern können.

Membranen aus Freilassing sind 50 mal waschbar

Die Freilassinger Firma stellt die Masken nicht selbst her, ihre Membranen gehen an andere Unternehmen, die die Masken nähen und sie an das Corona-Notfallzentrum in den Münchner Messehallen liefern. Von dort aus werden sie vom THW an Kliniken, Arztpraxen und Heime ausgeliefert. Die Masken können etwa 50 mal wiederverwendet werden, nach jedem Gebrauch gehen sie an Großwäschereien, die sie waschen, desinfizieren und wieder ausliefern.

15.000 Masken pro Tag

Momentan werden etwa 15.000 Stück pro Tag produziert, insgesamt sollen 200.000 Masken geliefert werden. Ob die Produktion dann weitergeht, hänge davon ab, wie sich die Situation entwickelt, so eine Sprecherin des Ministeriums. Die Firma Trans-Textil weist auf ihrer Homepage darauf hin, dass an ihrem Firmensitz in Freilassing weder Masken gelagert noch verkauft werden.

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