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Finanzloch in Lohr: Hebesätze könnten angehoben werden | BR24

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Die Finanzlage der Stadt Lohr ist ernst. Der Stadtrat hätte diese Woche den Haushalt verabschieden sollen, dass wird nun auf März verschoben. Erstmals seit 25 Jahren könnten die Hebesätze angehoben werden.

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Finanzloch in Lohr: Hebesätze könnten angehoben werden

Die Finanzlage der Stadt Lohr ist ernst. Der Stadtrat hätte diese Woche den Haushalt verabschieden sollen, dass wird nun auf März verschoben. Erstmals seit 25 Jahren könnten die Hebesätze angehoben werden.

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Die Finanzlage in Lohr ist ernst: Weil der Kreis plant, seine Kreisumlage anzuheben, müssen die Lohrer zu den vorgesehenen 9,2 Millionen Euro zusätzliche 220.000 Euro abliefern – Geld, das fehlt in einem rund 45 Millionen Euro umfassenden Etat.

220.000 Euro sind an für sich ein kleiner Betrag, doch dieser kann nicht einmal im Haushalt für die laufenden Kosten herausgequetscht werden. Und auch bei den Investitionen müssen die Lohrer drei Millionen Euro neue Schulden machen, um über die Runde kommen.

Bürgermeister verzichtet auf Dienstwagen

Dabei wurde in der Stadt bereits gespart. Das Mitteilungsblatt gibt’s nicht mehr auf Papier, die Homepage ist günstiger geworden, und Bürgermeister Mario Paul verzichtet auf einen Dienstwagen. Am Mittwoch soll der Stadtrat nun Weichen stellen für mehr Einnahmen.

Stadt will Einkommenssituation verbessern

Erstmals steht nach 25 Jahren nun eine Anhebung der Hebesätze im Raum. Ob es die Grundsteuer A und B oder die Gewerbesteuer betrifft, wurde noch nicht verraten. Jedenfalls muss die Stadt ihre Einkommenssituation verbessern, fordert auch die Kommunalaufsicht am Landratsamt. An der Gebührenschraube für die Bürger wird aber nicht gedreht, weil das nachhaltig nicht die Finanzsituation verbessert hätte.