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Finanzen und Missbrauch: Herbsttagung der Landessynode | BR24

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© dpa/Frank Wunderratsch

Evangelisches Gesangsbuch

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Finanzen und Missbrauch: Herbsttagung der Landessynode

Ab heute tagt in Garmisch-Partenkirchen die Landessynode, also quasi das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Bayern. Offiziell geht es um die kirchlichen Finanzen, aber auch um das Thema Missbrauch werden die Synodalen nicht herumkommen.

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Die Einnahmen aus der Kirchensteuer sind stabil, besser als gedacht. So sind die Synodalen bei ihrer Tagung in Garmisch-Partenkirchen in der Lage, einen Nachtragshaushalt zu verabschieden. 15 Millionen Mehreinnahmen sollen den Gemeinden sowie den Bereichen Pflege und Flüchtlingen zu Gute kommen.

Ausbau der Ansprechstelle für sexualisierte Gewalt

Im Rahmen der Haushaltsplanungen will die Synode außerdem Gelder für zusätzliche eineinhalb Stellen bewilligen, um die Ansprechstelle für sexualisierte Gewalt auszubauen. Hier soll künftig auch Präventionsarbeit angesiedelt sein.

Bedford-Strohm und das Thema Missbrauch

Auch Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm wird das Thema Missbrauch in seinem Bericht ansprechen. Seit 2008 haben sich in Bayern insgesamt 87 Personen an die Stelle für sexualisierte Gewalt gewandt. Allein 2018 waren es elf Personen.

Aufarbeitung sexualisierter Gewalt

Vieles von dem Elf-Punkte-Plan, den die EKD-Synode Mitte November zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt beschlossen hat, habe man in Bayern schon in den vergangenen Jahren angepackt, sagt ein Sprecher der Kirche. Bereits 2015 etwa wurde eine unabhängige Kommission für finanzielle Anerkennung des Leids eingerichtet. Bislang hat diese in 25 Fällen insgesamt 469.000 Euro an die Opfer ausgezahlt.

Wie von der EKD beschlossen, will nun auch die evangelische Kirche in Bayern Missbrauchsfälle in einer Studie untersuchen.