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Der Beschluss der Staatsregierung, das Tragen von FFP2-Masken im ÖPNV und im Einzelhandel zur Pflicht zu machen, sorgt weiter für Diskussionen. Der Infektiologe Bernd Salzberger hätte sich eine länderübergreifende konzertierte Aktion gewünscht.

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FFP2-Masken: Experte Salzberger für deutschlandweite Regelung

Der Beschluss der Staatsregierung, das Tragen von FFP2-Masken im ÖPNV und im Einzelhandel zur Pflicht zu machen, sorgt weiter für Diskussionen. Der Infektiologe Bernd Salzberger hätte sich eine länderübergreifende konzertierte Aktion gewünscht.

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Von
  • BR24 Redaktion

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, der Regensburger Professor Bernd Salzberger, hat sich mit Blick auf die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel zur Pflicht zu machen, für eine deutschlandweite Regelung ausgesprochen.

Forderung nach konzertierter Aktion

FFP2-Masken "eignen sich technisch sicherlich besser als der normale Mund-Nasenschutz", sagte er im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Ihn stimme aber etwas traurig, "dass das eine Einzelaktion ist innerhalb von Deutschland, dass es weder in Deutschland noch in Europa eine konzertierte Aktion gibt." Er halte ein abgestimmtes Konzept für am Wichtigsten.

FFP2-Maske begrenzt wiederverwendbar

Salzberger wies zugleich darauf hin, dass eine Maske unbedingt richtig sitzen muss, um zu funktionieren. Sie müsse gut und vor allem dicht sitzen. Des Weiteren könne man sie auch über den Tag wiederverwenden, wenn man sie zwischendurch trocknen lasse. Zusammengerechnet seien durchaus sechs bis acht Stunden Tragezeit möglich - auch über ein oder zwei Tage. Zum Tipp, die Maske eine Stunde bei 80 Grad in den Backofen zu legen, um die Maske zu desinfizieren, sagte er, dass man aufpassen müsse, dass die Vliese der Maske dadurch nicht beschädigt werden.

Mehr Infektionen durch mutierte Virus-Variante möglich

Mit Blick auf Warnungen, dass die Zahl der Infektionen durch die mutierte Variante des Virus noch einmal stark steigen könnte, sagte Salzberger, dass das durchaus möglich sein könne. Für ihn ein weiterer Grund, dass man in Europa oder zumindest in Deutschland, sich einheitlich verhalten sollte.

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