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Beim Autozulieferer Zettl in Weng bei Landshut werden ab sofort FFP2-Masken in Großserie hergestellt. Zum Produktionsstart waren auch die Minister Hubert Aiwanger und Thorsten Glauber anwesend. Alle Bestandteile der Masken kommen aus Bayern.

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FFP2-Masken aus Niederbayern: "Glücksfall für Bayern"

Beim Autozulieferer Zettl in Weng bei Landshut werden ab sofort FFP2-Masken in Großserie hergestellt. Zum Produktionsstart waren auch die Minister Hubert Aiwanger und Thorsten Glauber anwesend. Alle Bestandteile der Masken kommen aus Bayern.

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Von
  • Harald Mitterer
  • BR24 Redaktion

Im niederbayerischen Weng ist am Donnerstag eine der weltweit modernsten Produktionsanlagen zur Fertigung zertifizierter FFP2-Masken zum Schutz vor Corona in Betrieb genommen worden.

Neue FFP2-Maske ist ein rein bayerisches Produkt

Nach der Aushändigung der Zertifizierungsurkunde durch den Geschäftsführer von DEKRA Deutschland, Jörg-Timm Kilisch, wurde die automatisierte Fertigungsanlage im Beisein von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (FW) gestartet.

Die neue FFP2-Maske ist ein rein bayerisches Produkt. Das fränkische Unternehmen Sandler in Schwarzenbach an der Saale liefert das Vlies. Die hochmoderne automatisierte Produktionsanlage kommt von PIA Automation in Amberg. Produziert werden die Masken in Großserie ab sofort beim Autozulieferer Zettl in Weng bei Landshut.

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Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (FW, links) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW, rechts) beim Produktionsstart in Weng.

Aiwanger: Meilenstein für Bayern und Deutschland

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sprach beim Produktionsstart von einem Meilenstein für Bayern und Deutschland. Wörtlich sagte er: "FFP2-Masken aus bayerischen Produktion - das heißt Unabhängigkeit von China und anderen Lieferländern. Wir müssen nicht mehr hohe Preise bezahlen, sondern haben die Ware hier sicher verfügbar, preiswert und in bester Qualität vorhanden." Die Inbetriebnahme der Fertigung, so Aiwanger weiter, sei ein Glücksfall für Bayern.

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Mittelfristig soll die Produktion der in Deutschland zertifizierten FFP2-Masken auf zehn Millionen Stück pro Monat hochgefahren werden.

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Hochwertige Masken sind teilweise noch immer knapp und Bayern will sich unabhängiger machen vom Weltmarkt. Wie das gehen könnte, zeigt ein Autozulieferer, der in der ersten Pandemiewelle begonnen hat, Masken zu produzieren: Am Anfang noch per Hand.

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