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Feuerwerksverbot in vielen bayerischen Städten | BR24

© Stadt München

Mit Piktogrammen weist die Stadt München auf das Feuerwerksverbot hin.

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Feuerwerksverbot in vielen bayerischen Städten

Zu Silvester gehören Böller, Kracher und Raketen. Wer mit Feuerwerk feiern will, sollte das nicht am Münchner Marienplatz tun. Das ist hier verboten, ebenso in anderen bayerischen Innenstädten. Wer trotzdem zündet, dem drohen hohe Strafen.

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8.000 Menschen feierten das vergangene Silvester auf dem Münchner Marienplatz. Viele Leute, viel Alkohol, viel Feuerwerk – das ist zu gefährlich, entschied die Stadt bereits im Sommer. Für den Jahreswechsel 2019/2020 gilt deshalb ein Feuerwerksverbot für Teile der Münchner Innenstadt. Am Dienstag wurde die genaue Verbotszone bekanntgegeben.

Nur ein kleiner Teil der Innenstadt betroffen

Betroffen ist bei Weitem nicht die ganze Innenstadt: Nur vom Stachus bis zum Marienplatz und in einigen Nebenstraßen dürfen vom Silvesterabend um 21 Uhr bis zum Neujahrsmorgen um zwei Uhr keine Feuerwerkskörper gezündet werden.

Bis zu 1000 Euro Strafe

Und nicht nur das: Schon wer Kracher oder Raketen dabei hat, muss mit einer Anzeige rechnen und das Feuerwerk abgeben. Die Polizei wird an Silvester an und in der Verbotszone verstärkt kontrollieren. Je nach Schwere des Verstoßes kann die Geldbuße bis zu 1.000 Euro betragen. Auch Feiernde, die Böller oder Kracher zünden, müssen mit Strafen rechnen. Böller und Kracher sind nämlich nicht nur in der Innenstadt, sondern im gesamten Gebiet innerhalb des Mittleren Rings verboten.

Raketen wurden in die Menge geschossen

"Das Verbot wurde nötig, weil wir im Lauf der letzten Jahre sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben", sagt Thomas Böhle, Chef des Kreisverwaltungsreferats. "Es gab auch Menschen, die es lustig fanden, Feuerwerkskörper waagrecht in Mengen hineinzuschießen, mit erheblichen Verletzungen, und das war schlicht und einfach nicht mehr hinnehmbar." Das neue Verbot wird über die Info-Bildschirme an den Münchner U-Bahnhöfen bekannt gemacht und über Schilder mit Piktogrammen.

Verbote auch in Ingolstadt, Bayreuth, Würzburg und Coburg

Ingolstadt erlaubt ebenfalls heuer zum ersten Mal keine Pyrotechnik mehr in der Altstadt. Hier gilt das Verbot von 22 Uhr am Silvesterabend bis zum Neujahrstag um ein Uhr früh. In Würzburg sind Feuerwerkskörper in der Altstadt schon seit 2003 verboten. Auch auf der Festung Marienberg und auf dem Residenzplatz dürfen keine Kracher und Raketen gezündet werden. Das hat die Bayerische Schlösserverwaltung verordnet – und so ein Verbot heuer erstmals auch für die Veste Coburg ausgesprochen. Und auch in der Bayreuther Innenstadt ist das Zünden von Feuerwerken verboten.

In Regensburg dagegen dürfen die Feiernden schießen, wo sie wollen – nur die Steinerne Brücke bleibt in der Silvesternacht gesperrt.

Feuerwerk nur an Silvester erlaubt

Grundsätzlich gilt in allen Städten: Nur am 31. Dezember und am 1. Januar darf jeder, der will, Feuerwerk zünden - nie jedoch in der Nähe von Kirchen, Kliniken, Kinder- und Altersheimen sowie von besonders brandgefährdeten Gebäuden.

© BR.de

In München gilt heuer an Silvester ein Böller- und Raketenverbot. Zwischen Marienplatz und Stachus sind alle Feuerwerkskörper komplett verboten. Das gilt von 21 Uhr an Silvester bis 2 Uhr an Neujahr. Auch in den angrenzenden Straßen gilt das Verbot.