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Feuerwehrmann mit Löschschaum abgeduscht – Urteil erwartet | BR24

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Im Prozess um eine Löschschaumattacke auf einen Kursleiter der Feuerwehr wird heute am Amtsgericht Erlangen das Urteil erwartet. Zwei Feuerwehrmänner stehen vor Gericht. Ihnen wird unter anderem schwere Körperverletzung vorgeworfen.

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Feuerwehrmann mit Löschschaum abgeduscht – Urteil erwartet

Im Prozess um eine Löschschaumattacke auf einen Kursleiter der Feuerwehr werden heute Nachmittag am Amtsgericht Erlangen die Plädoyers und das Urteil erwartet. Zwei Feuerwehrmänner stehen vor Gericht.

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Einem der Feuerwehrmänner wird Anstiftung zur schweren Körperverletzung, dem anderen Freiheitsberaubung und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Im April 2017 sollen mehrere Kursteilnehmer ihren Ausbilder zur Verabschiedung auf dem Hof der Erlanger Feuerwache in einen Käfig für Feuerwehrschläuche gesperrt und ihn mit Löschschaum abgesprüht haben – auch im Gesicht.

Bei der Schaumdusche geriet der Ausbilder in Panik und war danach mehrere Monate arbeitsunfähig. Zudem sei Löschschaum gefährlich für Schleimhäute und Atemwege, betont die Staatsanwaltschaft.

Acht weitere Kursteilnehmer an Tat beteiligt

Acht Teilnehmer zahlten jeweils 1.000 Euro Entschädigung an den Kursleiter. Das Verfahren gegen sie wurde eingestellt. Die beiden Feuerwehrmänner, die vor Gericht stehen, akzeptierten die Geldzahlung nicht. Zunächst sollen heute die Plädoyers gehalten werden, dann will das Gericht voraussichtlich das Urteil sprechen.