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Feuerwehrmann als Brandstifter in Würzburg vor Gericht
© dpa Picture-Alliance Daniel Karmann

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Feuerwehrmann als Brandstifter in Würzburg vor Gericht

Vor fast genau einem Jahr soll er den folgenschwersten Brand gelegt haben: am 20. Februar war die historische Kartause in seinem Heimatort in Flammen aufgegangen. Brandbeschleuniger wurden an drei Stellen gefunden. Allein dadurch war ein Schaden von rund 100.000 Euro entstanden. Bis zum 3. April brannte es dann noch viermal: ein Gesamtschaden von 20.000 Euro entstand am Dachboden einer Scheune, zwei Gartenhäusern und einem Holzschuppen. Bei allen Bränden war der damals 22-Jährige im Löscheinsatz.

Zukunft der Kartause unklar

Ungeklärt ist unterdessen noch die Zukunft der historischen Kartause. Zum Zeitpunkt des Brandes war ein Bürgerbegehren angestrengt worden, um eine Verlagerung des Rathauses dorthin zu verhindern. Rund einem Monat nach dem Brand zog die Gemeinderatsmehrheit das Vorhaben zurück, sodass es zu keiner Abstimmung kam. Durch den Brand war ausgerechnet der historisch bedeutsamste Teil des Komplexes stark beschädigt worden. Zuvor hatte es auch Pläne gegeben, den Komplex kulturell und für eine Restauratoren-Akademie zu nutzen.

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Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 13.02.2019 - 08:30 Uhr