| BR24

 
 

Bild

Ab heute helfen auch fränkische Feuerwehrmänner, in Südbayern Dächer vom Schnee zu befreien.
© News5
© News5

Ab heute helfen auch fränkische Feuerwehrmänner, in Südbayern Dächer vom Schnee zu befreien.

Seit Montag (14.01.19) sind Feuerwehrler aus Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth und Nürnberger Land in Südbayern im Einsatz. Sie helfen in den Landkreisen, in denen Katastrophenalarm ausgerufen worden ist, schneebedeckte Dächer abzuräumen. Es sind vor allem Ehrenamtliche aus den Freiwillige Feuerwehren, die dem Aufruf gefolgt sind. Hinzu kommen einige Berufsfeuerwehrleute, unter ihnen auch speziell ausgebildete Höhenretter.

Franken arbeiten eigenständig

Insgesamt haben die Feuerwehrmänner und -frauen fast 90 Fahrzeuge dabei, darunter Logistikfahrzeuge, Drehleitern und Rüstwagen. Ein Verpflegungstrupp kümmert sich darum, dass die fränkischen Einsatzkräfte völlig unabhängig arbeiten können. Wie lange sie vor Ort bleiben werden, steht noch nicht fest. Der Auftrag für diesen Einsatz kommt vom Bayerischen Innenministerium, das ein Hilfeleistungskontingent "Standard" über die Regierung von Mittelfranken angefordert hatte.

Weitere Einsatzkräfte helfen im Katastrophengebiet

Die Feuerwehrleute haben unterschiedliche Einsatzgebiete. Während das Kontingent aus dem Nürnberger Land vor allem in der Stadt Berchtesgaden hilft, befreit das Kontingent aus Stadt und Landkreis Fürth in Marktschellenberg Dächer von ihrer Schneelast, unter ihnen auch die Höhenrettungsgruppe der Schaeffler Werkfeuerwehr aus Herzogenaurach. Fünf Einsatzkräfte der Bergwacht Frankenjura räumen in Bad Reichenhall das Dach eines Reha-Zentrums vom Schnee. Die Einsätze der fränkischen Kontingente werden voraussichtlich drei Tage dauern.