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Feuerwehr und Polizei in Nürnberg mit positiver Silvesterbilanz | BR24

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Für die Stadt Nürnberg war es ein guter Start ins neue Jahr. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten zwar oft ausrücken. Allerdings blieb es stets bei kleineren Einsätzen. Vor allem auf der Burg zeigte die Polizei starke Präsenz.

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Feuerwehr und Polizei in Nürnberg mit positiver Silvesterbilanz

Die Stadt Nürnberg ist gut ins Neue Jahr gestartet. Das ist die Bilanz der Silvesternacht der Integrierten Leitstelle Nürnberg und der Polizei. Das Sicherheitskonzept in der Nürnberger Altstadt und das Böllerverbot hätten weitgehend funktioniert .

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Rund 5.500 Menschen haben rund um die Nürnberger Kaiserburg friedlich Silvester gefeiert. Das hat die Polizei Mittelfranken in ihrer Silvesternacht-Bilanz mitgeteilt. Auch das Böllerverbot sei in Nürnberg weitgehend eingehalten worden und das Nürnberger "Silvestival" mit Konzerten auf 16 Bühnen sei friedlich verlaufen. Das Sicherheitskonzept mit Zugangskontrollen habe sich wieder bewährt, so die Polizei weiter.

Böllerverbote weitgehend eingehalten

Nur im Bereich der Lorenzkirche mussten Einsatzkräfte immer wieder das Zünden von Feuerwerkskörpern verhindern. Auch von den anderen mittelfränkischen Städten wie Ansbach, Fürth oder Erlangen sei nicht bekannt, dass das Verbot von Pyrotechnik in bestimmten Bereichen nicht funktioniert hätte, so ein Polizeisprecher. Mit knapp 400 Einsätzen habe die mittelfränkische Polizei in der Silvesternacht weit weniger zu tun gehabt als im Vorjahr. Von 19.00 Uhr am Silvesterabend bis um 7.00 Uhr am Neujahrsmorgen zählte die Polizei 394 Einsätze. Im Vorjahr waren es 471. Darunter war auch ein Brand in Windsbach im Landkreis Ansbach, bei dem ein Mehrfamilienhaus mit 40 Bewohnern so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass es derzeit unbewohnbar ist. Die 40 Bewohner wurden in einer Notunterkunft untergebracht. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 500.000 Euro.

Viele Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienste

Wie die Integrierte Leitstelle Nürnberg mitteilt, hatten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten viel Arbeit. Aber es kam im gesamten Einsatzbereich mit Fürth, Erlangen sowie den Landkreisen Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt trotz vieler Einsätze zu keinen größeren Unglücken, wie lebensgefährlichen Verletzungen oder größeren Schäden, so die Feuerwehr.

118 Feuerwehreinsätze in Silvesternacht

Insgesamt mussten die Feuerwehren viel öfter ausrücken als im vergangenen Jahr – Silvester 2019 waren es 66 Einsätze, in diesem Jahr 118 – aber der Schadensumfang sei zurückgegangen, heißt es. Die Einsatzzahl der Rettungsdienste erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 21 Einsätze auf 347.

Zahlreiche Einsätze wegen Feuerwerkskörpern

Wie die Leitstelle mitteilt, mussten sich die Feuerwehrleute vor allem um kleinere Brände kümmern, die von Feuerwerkskörpern ausgelöst worden waren, wie Brände von Müllcontainern, Hecken und Gestrüpp, Balkon- und Autobrände oder durch Feuerwerkskörper ausgelöste Rauchmelder.

Feuerwehr unterstützte Rettungskräfte

Außerdem unterstützten die Feuerwehren wegen des erhöhten Einsatzaufkommens auch die Rettungsdienste. Über 70 Prozent der Rettungsdiensteinsätze in Nürnberg waren Notfall- und Notarzteinsätze: So halfen die Einsatzkräfte vor allem gestürzten, alkoholisierten und durch Feuerwerkskörper verletzten Menschen.