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Bodenloch für Maibaum zum dritten Mal zubetoniert | BR24

© BR Jürgen Gläser

Bodenloch für Maibaum zum dritten Mal zubetoniert

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    Bodenloch für Maibaum zum dritten Mal zubetoniert

    Schon wieder Ärger in Feuerbach im Landkreis Kitzingen: Dort ist am Sportplatz zum dritten Mal das Loch für den Maibaum zubetoniert worden. Der Täter muss nun 500 Euro an den 1. FC Feuerbach zahlen, sonst droht ihm eine Anzeige.

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    Die Verantwortlichen beim 1. FC Feuerbach, einem Ortsteil von Wiesentheid im Landkreis Kitzingen, sind sauer. In der Nacht zum Samstag wurde bereits zum dritten Mal das Bodenloch für den Maibaum mit Beton und Eisenstangen zubetoniert. Platzwart Matthias Appolt hat am Samstag zufällig die Spuren im Gras entdeckt. "Der Beton war noch weich - wir konnten alles samt Eisenteilen aus der ein Meter tiefen Bodenhülse wieder rauskratzen", sagte er sichtlich genervt gegenüber dem BR.

    Bierdose brachte Ermittler auf die Spur

    Im Beton steckte noch eine Bierdose einer in der Gegend eher selten getrunkenen Marke. Das war der entscheidende Hinweis auf einen der Täter. Ein Vereinsmitglied hat sich erinnert, wer dieses Bier trinkt. Noch am Samstagnachmittag war die Polizei bei dem Verdächtigen. Der hat das Zubetonieren des Bodenlochs zugegeben, sagte Appolt. Statt einer Anzeige besteht der 1. FC Feuerbach nun auf eine Zahlung von 500 Euro als Entschädigung für Arbeitsaufwand und Sachbeschädigung. Der Täter habe zugesichert, dass er heute das Geld dem 1. FC Feuerbach übergibt, so Appolt. "Das ist kein Spaß mehr - das geht entschieden zu weit. Und wenn er nicht zahlt, gibt es eine Anzeige", sagt der FC-Platzwart.

    Bodenloch zum dritten Mal befüllt

    Bereits im April 2017 hatte der 1. FC Feuerbach Anzeige bei der Polizei erstattet. Auch damals war über das Wochenende das ein Meter tiefe Bodenloch für den Maibaum zubetoniert worden - auch damals mit Eisenteilen im Beton. Selbiges war nun nicht mehr zu gebrauchen und musste mit schwerem Gerät entfernt werden. Fünf Männer waren dafür im Einsatz. Vor einigen Jahren ist das Bodenloch ebenfalls mit Beton verfüllt worden - wie jetzt war auch damals der Beton noch frisch und konnte entfernt werden.