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Ein Lager für Streich-Instrumente in Ohlstadt ist am Mittwoch ein Raub der Flammen geworden.

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Feuer in weltbekannter Streichinstrumenten-Manufaktur

Feuer in weltbekannter Streichinstrumenten-Manufaktur

Ein Lager für Streich-Instrumente in Ohlstadt ist ein Raub der Flammen geworden. Als die Feuerwehr eintraf, standen die Lagerhallen für wertvolle Cello-Hölzer bereits im Vollbrand. Die genaue Höhe des Schadens ist noch unbekannt.

Am späten Mittwochabend ist es in Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen im Lager eines weltweit bekannten Streichinstrumentenherstellers zu einem Brand gekommen. Rund 150 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Polizei geht von einem hohen Sachschaden aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Kilometerweiter Feuerschein

Als die Feuerwehrkräfte eintrafen, stand das Lager der weltbekannten Cello- und Kontrabass-Produktion schon im Vollbrand. Kilometerweit war der Feuerschein zu sehen. Einsatzkräfte aus der Umgebung wurden nachalarmiert.

Kripo ermittelt zur Brandursache

Starker Wind fachte die Flammen immer weiter an, so dass sich eine weitere Halle entzündete. Das angrenzende Wohnhaus und die Produktionshalle konnten gerettet werden. Die zwei Hallen jedoch brannten komplett nieder. Warum das Feuer ausgebrochen ist, klären jetzt die Brandermittler der Kriminalpolizei.

Wertvolle Tonhölzer vernichtet

Die Schadenssumme konnte die Polizei noch nicht mitteilen. In der Halle wurden wertvolle Tonhölzer gelagert. Auch Maschinen wurden durch die Flammen zerstört. Die Streichinstrumenten-Manufaktur stellt Celli und Kontrabässe her. Die zerstörten Hölzer sind die Grundlage der Instrumente. Nur ganz bestimmtes Holz kommt dafür in Frage. Bis auf Weiteres ist deshalb an keine Produktion zu denken.

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