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Zwölf Festnahmen: Würzburger Polizei geht gegen Jugendbanden vor | BR24

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In Würzburg verstärkt die Polizei die Maßnahmen gegen Jugendbanden. Zwölf junge Männer unterschiedlicher Nationalitäten sitzen nun in Untersuchungshaft. Sie sollen für Körperverletzungen und Raubdelikte verantwortlich sein.

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Zwölf Festnahmen: Würzburger Polizei geht gegen Jugendbanden vor

In Würzburg verstärkt die Polizei die Maßnahmen gegen Jugendbanden. Zwölf junge Männer unterschiedlicher Nationalitäten sitzen nun in Untersuchungshaft. Sie sollen für Körperverletzungen und Raubdelikte verantwortlich sein.

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Wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Raub sind zwölf Personen in Untersuchungshaft, heißt es von der Staatsanwaltschaft in Würzburg. Die Inhaftieren gehören offenbar unterschiedlichen Gruppen an, die sich gegenseitig bekämpfen und denen etwa 70 Straftaten zugeschrieben werden. Inzwischen hat die Polizei 52 Gruppenmitglieder im Alter von 14 bis 23 Jahren identifiziert.

Körperverletzung und Raub in der Würzburger Innenstadt

In den vergangenen Monaten kam es in der Würzburger Innenstadt immer wieder zu Körperverletzungs- und Raubdelikten. Der Kriminalpolizei zufolge attackierten sich die verschiedenen Gruppen teilweise gegenseitig. Auch Unbeteiligte seien angegriffen worden. Die Vorfälle ereigneten sich im Bereich des Hauptbahnhofes und des benachbarten Ringparks, in der Kaiserstraße, in der Juliuspromenade, am Kranenkai und im Bereich des Alten Hafens.

Würzburger Kripo gründete Ermittlungskommission

Ende Januar gründete die Würzburger Kriminalpolizei eine Ermittlungskommission, um die Vorfälle zentral zu bearbeiten und Verdächtige zu identifizieren. Bis Mitte März wurden gegen zwölf Verdächtige Haftbefehle zur Untersuchungshaft erlassen. Laut Polizei sollen vier Afghanen wiederholt aus einer etwa 15-köpfigen Gruppe heraus Personen – meist Landsleute – angegriffen haben. Außerdem konnte die Polizei einen Syrer ermitteln. Weiterhin gebe es Erkenntnisse über eine dreiköpfige Gruppe mit deutscher, deutsch-italienischer und deutsch-amerikanischer Staatsangehörigkeit, so die Polizei.