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Ferienbeginn: ADAC warnt vor langen Staus in Bayern | BR24

© picture alliance / Matthias Balk/dpa

Archivbild: Stau auf der A9 bei München

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Ferienbeginn: ADAC warnt vor langen Staus in Bayern

Fahrverbote, Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg und Baustellen: Autofahrer müssen sich am Freitag und Samstag auf volle Autobahnen in Richtung Süden einstellen.

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Wer am kommenden Wochenende in den Urlaub aufbrechen will, sollte etwas mehr Zeit für die Reise einplanen. Mit Bayern und Baden-Württemberg starten auch die letzten beiden Bundesländer in die Sommerferien und der ADAC erwartet an diesem Wochenende den Höhepunkt der Reisewelle für 2019 - mit entsprechenden Auswirkungen auf den Autobahnen in Bayern.

Langsam Richtung Süden

Die Hauptreiserouten in Richtung Süden werden am stärksten betroffen sein. Der ADAC prognostiziert ein extrem hohes Verkehrsaufkommen auf der A3 von Würzburg über Nürnberg bis Passau, auf der A9 zwischen Hof über Nürnberg nach München, sowie auf der A8 zwischen München und Salzburg.

Ein besonderes Nadelöhr stellt die A99, die Ostumfahrung München dar. Dort befindet sich eine Dauerbaustelle und nahezu alle Urlauber, die in Nord-Süd-Richtung unterwegs sind, müssen hier vorbei.

"Vom Verkehrsaufkommen her wird dieses Wochenende das schlimmste der Saison. Am Samstag erreicht die Reisewelle für heuer ihren Höhepunkt und wir erwarten lange Staus auf den Hauptreiserouten im Freistaat. Vor allem rund um München herum wird es ziemlich heftig werden, weil zum Reiseverkehr auch noch die Tagesausflügler dazukommen und außerdem Leute, die in die Stadt zum Einkaufen wollen." Alexander Kreipl, verkehrspolitischer Sprecher des ADAC Südbayern
© ADAC

Ausschnitt aus: ADAC Stauprognose Süddeutschland Sommerferien 2019

Stau-Brennpunkte auch in Österreich

Auch in den Nachbarländern wird der starke Reiseverkehr zu längeren Staus und Wartezeiten führen. In Tirol und im Salzburger Land gelten Fahrverbote für Urlauber auf Ausweichrouten. Dadurch werden sich die Staus an den Brennpunkten rund um Innsbruck und Salzburg noch vergrößern.

"Erst wenn auf den Autobahnen Stillstand herrscht, kontrolliert die Polizei Urlauber auf den Ausweichrouten und leitet sie gegebenenfalls auf die Autobahn zurück. Wer sich nicht an das Fahrverbot hält, muss mit einer sogenannten Organstrafe von 35 Euro rechnen." Erich Lobensommer, ÖAMTC Salzburg

In der Praxis dürften solche Verbote allerdings wegen des hohen Personalbedarfs höchstens stichpunktartig kontrolliert werden. Im Großraum Kufstein wird der Verkehr zusätzlich über sogenannte Dosierampeln gesteuert, die bei hohem Verkehrsaufkommen die Anzahl der durchgelassenen Fahrzeuge reduzieren.

Grundsätzlich sei das anstehende Wochenende kein guter Zeitpunkt, um mit dem Auto zu verreisen, so der ADAC:

„Wer kann, sollte nach Möglichkeit nicht unbedingt am Samstag oder Sonntag mit dem Auto in den Urlaub starten. Wer trotzdem an diesen Termin gebunden ist, sollte zumindest erst am Samstag-Nachmittag aufbrechen, um die längsten Staus zu vermeiden." ADAC-Stauberater Bernd Emmrich

Unter der Woche kommen die Autofahrer dann am Dienstag und Mittwoch nach Prognose des Automobilclubs am besten voran, bevor am Wochenende vom 3. bis 4. August die nächste Reisewelle losrollt.