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Feierstunde in kleiner Runde: Coburg 100 Jahre bei Bayern | BR24

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Coburg feiert ein besonderes Jubiläum: Vor 100 Jahren wurde die oberfränkische Stadt Teil des Freistaats Bayern. Bis heute hat die Stadt so etwas wie eine Sonderstellung in Bayern.

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Feierstunde in kleiner Runde: Coburg 100 Jahre bei Bayern

Politiker aus Oberfranken haben die Zugehörigkeit Coburgs zu Bayern seit 100 Jahren gefeiert. In einer Abstimmung hatten sich die Bürger 1920 gegen einen Anschluss an Thüringen entschieden. Heute sei Coburg "ein starkes Stück Bayern", hieß es.

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Sie trafen sich in kleiner Runde und hielten wegen Corona gebührenden Abstand zueinander. Aber gefeiert wurde trotzdem. Denn seit 100 Jahren gehört Coburg zu Bayern. Die Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vertrat, empfing ihre Gäste auf Schloss Ehrenburg.

Regierungspräsidentin: Coburg ist "ein starkes Stück Bayern"

Regierungspräsidentin Piewernetz sagte dem Bayerischen Rundfunk, Coburg sei "ein starkes Stück Bayern und ein starkes Stück Oberfranken." Nach 100 gemeinsamen Jahren könne man feststellen, dass der Beitritt Coburgs zu Bayern eine Win-Win-Situation für beide Seiten sei. Die Coburger hätten damals klug verhandelt und sich beispielweise mit der Landesstiftung die kulturelle Eigenheit bewahrt. Ebenso sei der Freistaat Bayern ein guter Vertragspartner gewesen, der in der Vergangenheit viel investiert habe.

Altoberbürgermeister: Coburg hat festen Platz in Bayern

Alt-Oberbürgermeister und Vorsitzender der Landesstiftung, Norbert Tessmer (SPD), sagte dem BR, Coburg habe eine hervorragende Entwicklung genommen. Man habe seinen festen Platz in Bayern und in Oberfranken, spiele aber seine eigene Rolle.

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Politiker aus Oberfranken haben die Zugehörigkeit Coburgs zu Bayern seit 100 Jahren gefeiert. In einer Abstimmung hatte sich Coburg 1920 gegen einen Anschluss an Thüringen entschieden.

Oberbürgermeister: Coburg wirtschaftlich stark und kulturell vielfältig

Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) ging in seiner Rede auf die Besonderheit der Region Coburg ein. Der damals ausgehandelte Beitrittsvertrag sei ein Segen, aus dem auch eine Verpflichtung für die Zukunft der Stadt und des Landkreises erwachse. Man verdanke dem Verhandlungsgeschick der Coburger Vertreter vor 100 Jahren die heutige wirtschaftliche Stärke, die kulturelle Vielfalt und eine besondere regionale Identität.

Coburg nimmt Freistaat beim Landestheater in die Pflicht

Mit Blick auf das Coburger Landestheater sagte Sauerteig dem BR, auch als reiche Kommune stoße man aufgrund des Erbes vieler historischer Gebäude an seine Grenzen. Hier könne man nur zusammen mit dem Freistaat agieren. Für den Herbst ist eine größere Feier zum Beitritt Coburgs zum Freistaat Bayern angedacht.

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