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Fehlender Impfstoff: So reagieren die Ämter in der Oberpfalz | BR24

© picture alliance/Pressebildagentur ULMER

Hunderte Impftermine gegen das Coronavirus sind in der Oberpfalz abgesagt worden.

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    Fehlender Impfstoff: So reagieren die Ämter in der Oberpfalz

    In der Oberpfalz haben die Behörden Hunderte Impftermine abgesagt oder verschoben - darunter in der Stadt Regensburg und im Landkreis Cham. Hintergrund sind nicht-gelieferte Impfdosen.

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    Von
    • Anne-Lena Schug
    • Meike Föckersperger
    • BR24 Redaktion

    Wegen kurzfristig abgesagter Lieferungen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer können in der Oberpfalz Hunderte vereinbarte Impftermine nicht wie geplant stattfinden. In Regensburg hat die Stadt mehr als 1.400 Termine zur Erstimpfung im Impfzentrum bis 9. März vorerst gestrichen. Das teilte eine Sprecherin der Stadt auf BR-Anfrage mit.

    Ausschließlich Zweitimpfungen

    Derzeit stünde der Stadt lediglich Impfstoff für Zweitimpfungen zur Verfügung, so Regensburgs Oberbürgermeister Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD). „Sobald ausreichend Impfstoff eingetroffen ist, werden wir wieder Termine ausmachen“, sagte sie im Gespräch mit dem BR. Die Stadt melde sich von selbst bei allen, deren Impftermine abgesagt worden seien.

    Neue Termine im Kreis Cham

    Im Landkreis Cham mussten Anfang dieser Woche rund 500 vereinbarte Termine verschoben werden. Es handele sich dabei ebenfalls ausschließlich um Termine für Erstimpfungen, so ein Sprecher des Landratsamtes Cham. Zweitimpfungen seien wie geplant durchgeführt worden. Alle verschobenen Termine wurden neu vereinbart, mit den Impfungen wurde bereits wieder begonnen.

    Kreis Schwandorf: Erst Impfstoff, dann Termin

    Im Landkreis Schwandorf werden Termine laut einem Sprecher des Landratsamts erst wieder vergeben, wenn klar ist, wann Impfstoff zur Verfügung steht. Dann werden die Registrierten gemäß den Vorgaben kontaktiert und bekommen einen Termin. In den Landkreisen Tirschenreuth, Amberg-Sulzbach und Neumarkt sowie in den Städten Amberg und Weiden mussten keine Impftermine abgesagt oder verschoben werden - teilweise deshalb, weil außerhalb von Senioren- und Pflegeheimen noch keine Termine vereinbart worden waren.

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