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Fehlende Wahlhelfer in ostbayerischen Kommunen | BR24

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Im Frühjahr steht in Bayern die nächste Kommunalwahl an. Dann entscheiden die Wähler wieder über Stadt- und Gemeinderäte sowie viele Bürgermeister. Eine Wahl bedeutet aber auch Arbeit - vor allem für Wahlhelfer. Die sind gesucht.

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Fehlende Wahlhelfer in ostbayerischen Kommunen

Bei den Kommunalwahlen in Bayern werden im Frühjahr wieder Stadt- und Gemeinderäte sowie viele Bürgermeister gewählt. Die Wahlen bedeuten viel Arbeit - vor allem für Wahlhelfer. In einigen Kommunen in Ostbayern werden diese noch dringend gesucht.

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In einigen Oberpfälzer Städten und Gemeinden fehlen drei Monate vor der anstehenden Kommunalwahl Wahlhelfer. Für die Wahlen der Bürgermeister, Land-, Kreis- und Stadträte brauchen die Kommunen bis Januar dringend Ehrenamtliche.

Auszählung ist kompliziert

Allein in Regensburg beispielsweise fehlen noch 600 von 2.200 notwendigen Wahlhelfern und auch in Weiden herrscht ein Engpass für die Kommunalwahl 2020.

Peter Müller, Leiter des Bürgerzentrums der Stadt Regensburg, sagt, dass die fehlende Bereitschaft auch daran liege, dass die Kommunalwahlen im Vergleich zu anderen Wahlen sehr kompliziert wären. "Da sind pro Partei oder pro Wahlvorschlag viele Kandidaten. Der Wähler kann die Stimmen auf die Kandidaten verteilen, kann panaschieren und kumulieren." Die Auswertung der Stimmzettel sei sehr schwierig.

Lockangebot in Regensburg

Regensburg will die Freiwilligen mit Geld locken. Unter allen Wahlhelfern werden Preise von bis zu 1.000 Euro verlost. Andere Kommunen wie Neumarkt in der Oberpfalz, Amberg oder Deggendorf starten nun mit Aufrufen an Bürger, sich als Wahlhelfer zu melden. Sie gehen davon aus, dass sie bis zur Wahl in drei Monaten noch genügend Ehrenamtliche finden werden.

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Von
  • Zara Kroiß
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