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Bayerische FDP will stärker in den Kommunen werden | BR24

© dpa Tobias Hase

FDP-Landesvorsitzender Daniel Föst

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    Bayerische FDP will stärker in den Kommunen werden

    Nach ihrem Wiedereinzug in den bayerischen Landtag will die FDP ihre Position in Bayern ausbauen - und auch in den Städten sowie den Gemeinden deutlich zulegen. Das haben führende Politiker der Partei auf dem Landesparteitag in Erlangen erklärt.

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    Die FDP will ihre Position in Bayern ausbauen. Nach Phase eins, dem Überleben nach dem Regierungs- und-Landtags-Aus 2013, und Phase zwei, dem Comeback in Bundestag und Landtag, solle nun die dritte Phase kommen: Wachstum. Das versprach der FDP-Landesvorsitzende Daniel Föst:

    "Wir haben das erklärte Ziel, die FDP als eine fixe, verlässliche Kraft im Freistaat zu verankern." FDP-Landesvorsitzender Daniel Föst

    Auf dem zweitägigen Parteitag in Erlangen gab sich Föst kämpferisch. Nicht nur bei der Europawahl in Mai will die Partei zulegen, sondern auch bei den Kommunalwahlen im März 2020. Dabei soll es nicht nur um kommunalen Belange gehen.

    Mehr Einsatz für den Umweltschutz

    Dazu wurde auch ein Leitantrag eingebracht, der als Überschrift ein Zitat des 2016 verstorbenen FDP-Politikers Hans-Dietrich Genscher trägt: "Umweltschutz ist Bürgerrecht.“ Über den Antrag soll heute noch abgestimmt werden. Föst sieht darin einen wichtigen Schritt zur inhaltlichen Erweiterung der Partei. Der Spitzenkandidat der bayerischen FDP bei der Europawahl, Phil Hackemann, warb vor den Delegierten dafür, den Emissionshandel in der Klimapolitik zu stärken.

    FDP will weiblicher werden

    Die Partei will sich nach seinen Worten auch stärker für Frauen öffnen. Dazu soll ein Drei-Säulen-Modell eingeführt werden. Dabei geht es um erhöhte Sichtbarkeit von Frauen, mehr weibliche Neumitglieder und eine Parteikultur, die Engagement von Frauen fördert.