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FDP fordert weniger Bürokratie für Bayerns Biergärten | BR24

© pa/dpa/David Ebener

FDP: Weniger Bürokratie für Bayerns Biergärten

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    FDP fordert weniger Bürokratie für Bayerns Biergärten

    Die FDP sorgt sich um die Biergartenkultur in Bayern. Sie will Gastronomen und Beschäftigten die Arbeit erleichtern. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag will sie heute am letzten Plenartag vor der Sommerpause einbringen.

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    Die Gastronomie im Freien und die in aller Welt berühmte Biergartenkultur läuft laut FDP in Gefahr, ein Auslaufmodell zu werden. Schuld daran: die bürokratischen Rahmenbedingungen, die immer mehr vorschreiben, sagt FDP-Geschäftsführer Albert Duin. Zum Beispiel, dass seit Jahresbeginn gilt: Wer einen Mitarbeiter einsetzen möchte, muss dem das vier Tage vorher ankündigen.

    "Zum Beispiel: Der Wirt ruft seinen Mitarbeiter an und sagt, dass er ihn am Freitag braucht, weil er eine Reisegruppe mit mehreren Bussen erwartet. Dann kann der Mitarbeiter sagen, er könne erst am Sonntag arbeiten, wegen der vier Tage Reaktionszeit." Albert Duin, FDP

    Arbeitszeit von 20 Stunden automatisch als vereinbart angenommen

    Außerdem sei es nicht nachvollziehbar, dass - wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht ausdrücklich festgelegt ist - automatisch eine Arbeitszeit von 20 Wochenstunden als vereinbart angenommen wird. Selbst wenn der Mindestlohn bezahlt wird, sei das kein 450-Euro-Minijob mehr.