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FC Eintracht Bamberg feiert Crowdfunding-Erfolg | BR24

© FC Eintracht Bamberg 2010

Der FC Eintracht Bamberg hat genügend Unterstützer gefunden, um seine Fixkosten zu decken.

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    FC Eintracht Bamberg feiert Crowdfunding-Erfolg

    Ziel erreicht: Der Fußball-Bayernligist FC Eintracht Bamberg hat den angepeilten Betrag seiner Crowdfunding-Kampagne bereits vor Ablauf der Frist erreicht. Der Vorstandsvorsitzende zeigt sich überrascht.

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    Obwohl der Countdown noch herunterläuft, können die Verantwortlichen vom FC Eintracht Bamberg schon aufatmen. Der Fußball-Bayernligist hat das gesteckte Ziel seiner Crowdfunding-Aktion in Höhe von 65.000 Euro bereits vorzeitig erreicht.

    FC Eintracht Bamberg fehlen Sponsoreneinnahmen

    Ich bin auf jeden Fall überrascht, erklärte Jörg Schmalfuß im Gespräch mit dem BR. Dem Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Bamberg sei bewusst gewesen, dass es eng werden würde. Lange habe er nicht daran geglaubt. Zumal viele Menschen dem Verein im Vorfeld dazu geraten hätten, eine niedrigere Summe als Ziel auszugeben. Doch die 65.000 Euro seien nicht aus der Luft gegriffen, sondern würden den Betrag der Fixkosten widerspiegeln, die auch ohne Spielbetrieb anfallen würden, so Schmalfuß.

    Sponsoren beteiligen sich am Crowdfunding-Projekt

    Nun haben innerhalb von 21 Tagen insgesamt rund 250 Unterstützer dafür gesorgt, dass sogar etwas mehr als der angestrebte Betrag zustande gekommen ist. Im Durchschnitt hat somit jeder Spender mindestens 260 Euro in das Projekt investiert. Schmalfuß glaubt, dass hinter den Unterstützern auch Sponsoren stehen, die den Verein normalerweise ohnehin mitfinanzieren. Aufgrund der Corona-Krise hätten sie aber momentan weniger Geld für Sponsoring-Ausgaben zur Verfügung, so Schmalfuß. Die freiwillige Crowdfunding-Aktion sei demnach für viele Unternehmen eine Alternative gewesen.

    Spielbetrieb vorerst gesichert

    Dank der 65.000 Euro ist jetzt zumindest der Spielbetrieb im Herren- und Jugendbereich bis zum 30.06.21 gesichert. Nichtsdestotrotz muss der Verein sparen: Statt teuren Neuverpflichtungen zieht der Klub Spieler aus dem Nachwuchsbereich hoch. Damit auch in Zukunft die Gehälter für Trainer bezahlt werden können, muss sich Schmalfuß im Februar nächsten Jahres um das nächste Geschäftsjahr kümmern und auf Sponsorensuche gehen. Bis dahin, so hofft er, habe sich die Situation wieder etwas normalisiert.

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