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FC Bayern spendet 100.000 Euro für Restaurierung von Synagoge | BR24

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Menorah-Leuchter in einer Synagoge.

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    FC Bayern spendet 100.000 Euro für Restaurierung von Synagoge

    Für die Restaurierung der historischen Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße spendet der FC Bayern 100.000 Euro. FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erklärte, Antisemitismus habe in unserer Gesellschaft nichts verloren.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Matthias Lauer

    Der FC Bayern beteiligt sich mit einer Spende von 100.000 Euro an den Restaurierungskosten der Synagoge in der Reichenbachstraße in München.

    "Ich danke dem FC Bayern von ganzem Herzen für seine großzügige Spende zum Erhalt der historischen Synagoge in der Reichenbachstraße." Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelischen Kultus Gemeinde München und Oberbayern

    Schäden durch Hassattacken und Bomben

    Das Gebäude in der Reichenbachstraße war nach Plänen des Architekten Gustav Meyerstein errichtet und 1931 geweiht worden. Während der Pogrome im November 1938 wurde sie verwüstet und während des Zweiten Weltkriegs durch Bombenangriffe stark beschädigt. Bis 2007 die Synagoge am Jakobsplatz eröffnet wurde, nutzte sie die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern als Hauptsynagoge.

    "Der FC Bayern betreibt seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise Erinnerungskultur mit dem Ziel, Rassismus und Diskriminierungen jeder Art zu bekämpfen. Es geht um die Notwendigkeit, dazu eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu führen und jeder Form von Ausgrenzung und Hass eine Absage zu erteilen." Herbert Hainer, FC Bayern-Präsident

    FC Bayern-Kampagne "Rot gegen Rassismus"

    Sportler des FC Bayern werben für mehr Toleranz

    © Sven Hoppe/dpa-pool/dpa
    Bildrechte: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

    FC Bayern-Spieler Leroy Sane (r) und Benjamin Pavard (M) jubeln über ein Tor.

    Anlässlich des "Erinnerungstags im deutschen Fußball" will der Club an diesem Wochenende mit seiner Profimannschaft, seinen Amateuren, seinem Frauenfußballteam und seinen Basketballern gemeinsam für mehr Toleranz in der Gesellschaft sensibilisieren und als Gesamtverein geschlossen erneut ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

    "Erinnerungstag im deutschen Fußball" - die Klubs setzen Zeichen

    Laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stehe der FC Bayern als weltoffener Verein für Toleranz und Vielfalt. In dieser Welt dürften Homophobie, Hass und Ausgrenzung egal welcher Art keine Rolle spielen.

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