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FAU-Forscher entwickeln Glyphosat-Filter fürs Wasser | BR24

© picture-alliance/dpa/Christian Ohde

Aufkleber auf Glyphosat-basierten Pflanzenschutzmittel

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    FAU-Forscher entwickeln Glyphosat-Filter fürs Wasser

    Ein Forscherteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat laut eigenen Angaben eine einfache Methode entwickelt, um Glyphosat aus Wasser zu filtern. Das Verfahren soll zudem preiswert und ökologisch sein.

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    Glyphosat hat den Ruf schädlich und krebserregend zu sein. Und dennoch ist die chemische Verbindung laut Umweltschützern das meistgenutzte Pestizid weltweit. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun eine Studie im Online-Fachjournal "Nature Sustainability" veröffentlicht. In dieser zeigen die Wissenschaftler laut eigenen Angaben auf, wie Glyphosat mit einfachen Mitteln aus Wasser entfernt werden kann.

    Glyphosat soll mit Hilfe von Eisenoxid gebunden werden

    Laut der Pressemitteilung der FAU nutzte das Forschungsteam die chemische Struktur von Glyphosat, die eine starke Wechselwirkung zu oxid-haltigen Oberflächen aufweist. Mit Hilfe von magnetischen Eisenoxidpartikeln soll das Glyphosat so gebunden und anschließend mit einem Magneten aus dem Wasser gefiltert werden können.

    Nachhaltiges und ökologisches Verfahren

    Laut den Forschern wird das Glyphosat gegenüber anderen im Wasser gelösten Stoffen besonders gut an die Eisenoxidpartikel gebunden. Die preisgünstigen magnetischen Partikel sollen dabei mehrfach verwendet werden können. Dieser Vorgang soll ein nachhaltiges und ökologisches Verfahren darstellen, um preiswert lokale Extremkonzentrationen von Glyphosat im Wasser zu beseitigen