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Fastnacht in Franken begeistert Publikum | BR24

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Die Fastnacht mit dreieinhalb Stunden Tanz, Musik und Büttenreden vom Feinsten aus den Veitshöchheimer Mainfrankensälen.

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Fastnacht in Franken begeistert Publikum

Von Waltraud und Mariechen bis zu den Altneihauser Feierwehrkapell'n – die 33. Ausgabe der Fastnacht in Franken hat das Publikum begeistert. In den Veitshöchheimer Mainfrankensälen kam die Prunksitzung dieses Jahr ganz hervorragend an.

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Die Sendung ist einfach Kult: Auch in seiner 33. Ausgabe begeisterte die Fastnacht in Franken: Die Mischung aus Humor, Büttenrede, Tanz und Klamauk kam im Saal hervorragend an. Gleich zu Beginn stand Klaus Karl Kraus als spätaufgeklärter Ministrant auf der Bühne. Auch der Newcomer Thomas Väth als gut beleibter und singender Schmied aus Bischbrunn brachte das Publikum voll auf seine Seite. Sein Lied zum Frankenwein wurde am Ende mit langem Applaus gefeiert – eine gelungene Fastnacht in Franken-Premiere.

Standing Ovations für Peter Kuhn

Ein erster Höhepunkt des Abends: Peter Kuhn als Mann mit Schirm, Charme und Melone von der Insel, der sich mit britischem Akzent vom Brexit, über das Königsh aus, über Merkel und AKK, über Scheuer und Jürgen Klopp und Greta Thunberg bis hin zu Björn Höcke bewegte. Peter Kuhn begeisterte in Veitshöchheim mit seiner besten Büttenreden der vergangenen Jahre. Für den Büttenredner von der Insel gab es vom Publikum Standing Ovations.

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"Es wäre very nice gewesen, wenn Great Britain ohne Staatsaffäre in the Union dringeblieben wäre. Doch David Cameron dachte einst als Gag: 'Wir machen mal den Union Jack!'"

Comeback von Waltraud und Mariechen

Viele Lacher auch für Volker Heißmann und Martin Rassau als Waltraut und Mariechen – erst auf der Bühne – dann mit ihrer Tombola unten bei den Promis. Sehr politisch war der Auftritt von Oliver Tissot: Bei ihm bekamen alle Politiker und Parteien ihr Fett weg, mit Kommentaren zu vielen Promis im Saal und ihren Kostümen.

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"Wir fahrn elektrisch im Hühnerstall Motorrad. Motorrad. Motorrad. Wir fahrn elektrisch im Hühnerstall Motorrad. Wir sind Omas und sind keine Umweltsau. Wau! Wau!"

Das nicht immer einfach Hausfrauendasein

Ines Procter aus Erlabrunn mutiert auf der Bühne von der Putzfrau zum Engel und dann zum Teufel. Ihr Vortrag: Derbe Witze über ihr Hausfrauendasein und ihre Ehe. Ines Procter ist bei Fastnacht in Franken längst eine feste Größe.

Viva Voce mit neuem Frankenlied

Den zweiten Newcomern, dem A Capella-Quintett Viva Voce aus Ansbach, gelang ein frischer, frecher Auftritt in rot-weißen Anzügen, gekrönt von einer neuen Frankenlied-Version. Auch für sie Standing Ovations. Oti Schmelzer, der Mann fürs Schräge aus dem Steigerwald, begeistert mit seinem Kasperle-Theater. Bei ihm am Ende, wie immer, ein Lied: "Bisst a Frank, bleibst a Frank" - wie immer mit dem schwierigeren Refrain-Teil für die Männer. Er verabschiedet sich im Applaus mit Schagga-Lagga!

Pig Nick erobert die Herzen

Danach Bauchredner Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda. Doch zum Valentinstag wird bei den Beiden etwas anders: Amanda muss gehen und dafür kommt – ganz neu – ein Marzipanschwein namens Pig Nick. Ein Glücksbringerschwein mit einer eher negativen Einstellung zum Leben. Aber: Pig Nick hat die Herzen im Sturm erobert.

Matthias Walz am Klavier

Er bringt den Saal immer zum Kochen: Matthias Walz, der Wüterich am Piano, als Bayernferien-Bewahrer, mit seinem Lied über Andi Scheuer und seine Mackie Messer-Version über Hubert Aiwanger. Sein Schlusslied "Wo geht's denn hier nach Veitshöchheim" wird mit Bravo-Rufen bedacht.

Altneihauser Feierwehrkapell'n teilen aus

Dann wird Spott und Hohn ausgegossen von der Altneihauser Feierwehrkapell'n - aber nicht nur über die Franken, sondern dieses Mal vor allem über die Niederbayern. Die Opfer im Saal: Hubert Aiwanger und Manfred Weber.

Zwei Päpste in Veitshöchheim

Die Überraschung des Abends gelingt aber Heißmann und Rassau. Sie kommen als die zwei Päpste Benedikt und Franziskus. Michl Müller hat sich am Abend schon zweimal als Zwischenrufer gemeldet, nun kommt er als Schnapsbrenner. Vor allem Manfred Weber im Saal muss sich vom Dreggsagg einiges anhören: Warum nicht er EU-Kommissionspräsident wurde, sondern am Ende Ursula von der Leyen.

Mit einem Samba-Medley verabschieden sich alle Mitwirkenden. 33 Jahre Fastnacht in Franken: Es war wieder ein wunderbarer Abend.

Fastnacht in Franken in der BR Mediathek

Die ganze Sendung zum Nachschauen finden Sie in der BR Mediathek zum Abruf!