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Fast 80 neue Hinweise nach "Aktenzeichen XY" | BR24

© pa/dpa

Bild von Peggy Knobloch auf dem Gedenkstein

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    Fast 80 neue Hinweise nach "Aktenzeichen XY"

    Nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" sind fast 80 neue Hinweise zum Fall Peggy eingegangen. Einige davon seien "überprüfungswert", sagte der Leiter der SOKO Peggy in Bayreuth, Uwe Ebner.

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    Auch am Tag nach der Sendung hätten sich noch Anrufer bei der Polizei gemeldet, erklärte Polizeisprecher Jürgen Stadter dem Bayerischen Rundfunk. "Die Ermittler der Sonderkommission befassen sich derzeit mit der Bewertung und Abarbeitung der Hinweise, von denen einige Anlass zu weiteren Prüfung geben", heißt es in einer Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

    Hinweise aus der Bevölkerung sammeln

    Die Ermittler wollten mithilfe der Fernsehsendung nochmals Hinweise aus der Bevölkerung sammeln. Dabei ging es vor allem um das Waldstück nahe dem thüringischen Rodacherbrunn in dem die sterblichen Überreste des Mädchens gefunden worden waren. Die Polizei hofft, dass sich Spaziergänger, Sportler oder Waldarbeiter, die am 7. Mai 2001 in der Nähe waren, an verdächtige Menschen oder Fahrzeuge erinnern.

    Weiterhin Suche nach Spuren

    Für erfahrene Profiler wie etwa Axel Petermann, der lange für die Polizei Bremen gearbeitet hat, ist der Fundort aufschlussreich.

    "Es spricht für eine nicht vorbereitete Tat, für ein schnelles Agieren des Täters, er wollte das tote Kind wegbringen. Dort, wo er das Kind getötet hat, durfte das Kind nicht gefunden werden. Und zum anderen kann es aber auch für eine Vertrautheit des Täters mit dem Ort sprechen. Er kennt diesen, er kann das Risiko dort einschätzen." Axel Petermann, Profiler, in BR-Kontrovers

    Weiter unklar ist allerdings die Todesursache und auch der Todeszeitpunkt von Peggy. Dazu sei es noch zu früh, so SOKO-Leiter Ebner. Die Polizei sucht weiter auch nach dem pink-gelb-orangenen Schulranzen des Mädchens, an dem seitlich eine Diddl-Maus hing.