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Falscher Polizist in Nürnberg vor Gericht | BR24

© picture-alliance/dpa

Justizpalast in Nürnberg

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    Falscher Polizist in Nürnberg vor Gericht

    Weil er sich als Polizist ausgegeben und arglose Senioren um insgesamt gut 230.000 Euro gebracht haben soll, muss sich ab heute ein 31-Jähriger vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Die Bande soll Goldbarren und Bargeld erbeutet haben.

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    Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hilfsarbeiter vor, Mitglied einer Bande zu sein, die von der Türkei aus Senioren um ihre Ersparnisse gebracht haben soll. Den Opfern wurde demnach durch geschickte Gesprächsführung vorgegaukelt, sie müssten ihre Wertsachen angeblichen Polizisten aushändigen, um sie vor Einbrechern in Sicherheit zu bringen.

    Seniorin übergab Goldbarren und Geld

    Der Angeklagte soll dabei geholfen haben, das Geld zu den Hintermännern in die Türkei zu bringen. Angeklagt sind zwei Fälle, die sich im November 2017 und im Februar 2018 zugetragen haben sollen. Eine 78-Jährige händigte den falschen Polizisten etwa 118.000 Euro aus. Eine 90 Jahre alte Frau übergab den Abholern Goldbarren und Bargeld im Wert von etwa 140.000 Euro, so die Staatsanwaltschaft. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll am 23. September verkündet werden.