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Falsche Polizei: Neue Masche von Betrugsversuchen in Oberbayern | BR24

© dpa-Bildfunk / Sebastian Gollnow

Trickbetrug am Telefon (Symbolbild).

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    Falsche Polizei: Neue Masche von Betrugsversuchen in Oberbayern

    Die Polizei warnt: In den letzten Tagen haben falsche Polizeibeamte mehrfach in Oberbayern versucht, mit einer neuen Betrugsmasche meist ältere Menschen um ihr Vermögen zu bringen. Die Polizei geht davon aus, dass die Serie nicht abreißt.

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    Insbesondere in Peißenberg (Lkr. Weilheim-Schongau), Bad Aibling, Kolbermoor und Wasserburg (Lkr. Rosenheim) sowie in Traunstein sollen Unbekannte bei zumeist älteren Mitbürgern angerufen und sich als "Polizeibeamte" vorgestellt haben.

    Betrüger spielen mit der Angst ihrer Opfer

    Das Vorgehen der Betrüger war bislang immer gleich: Die Anrufer gaben sich als Polizisten aus und erklärten, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei, oder sie sagten, dass in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien. Deshalb solle Bargeld und Schmuck in Sicherheit gebracht werden. Ein "Kollege" könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken.

    Neueste Masche der Betrüger

    Die neue Masche ist: Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus, erklärt dem Angerufenen jedoch, dass Falschgeld im Umlauf sei. Das potentielle Opfer solle deshalb sein Geld von der Bank holen, um es von der Polizei prüfen zu lassen.

    Die Polizei geht davon aus, dass die Betrüger auch in den kommenden Wochen vor allem ältere Menschen anrufen, um sie um ihr Vermögen zu bringen.

    Polizei: Beim geringsten Zweifel 110 anrufen!

    Die Polizei rät:

    • Bitte setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn, insbesondere wenn sie älter und möglicherweise alleinstehend sind, über die Betrugsmaschen in Kenntnis.
    • Am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Besitzverhältnisse geben.
    • Sollte sich ein Polizist per Telefon melden, dann immer - gleich nach dem Telefonat - die örtliche Polizeidienststelle anrufen, dafür aber nicht die im Display angezeigte Telefonnummer verwenden.

    Die Polizei weist darauf hin, dass staatliche Stellen niemals Bargeld auf diese Weise fordern. Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, sicherheitshalber immer den Polizeinotruf 110 zu wählen.