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Fall Sophia L.: Mordprozess gegen Lkw-Fahrer beginnt im Juli | BR24

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Vor genau einem Jahr ist die Studentin Sophia L. während des Trampens verschwunden und kurze Zeit später tot in Spanien aufgefunden worden. Nun steht fest, dass sich ein Lkw-Fahrer aus Marokko ab Juli wegen Mordes vor Gericht verantworten muss.

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Fall Sophia L.: Mordprozess gegen Lkw-Fahrer beginnt im Juli

Vor genau einem Jahr ist die Studentin Sophia L. während des Trampens verschwunden und kurze Zeit später tot in Spanien aufgefunden worden. Nun steht fest, dass sich ein Lkw-Fahrer aus Marokko ab Juli wegen Mordes vor Gericht verantworten muss.

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Der marokkanische Lkw-Fahrer, der die 28-jährige Studentin Sophia L. umgebracht haben soll, muss sich ab dem 23. Juli wegen Mordes vor Gericht verantworten. Das teilte das Landgericht Bayreuth heute mit. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth legt ihm zur Last, Sophia getötet zu haben, um zuvor begangene Straftaten zu verdecken. Ob es sich dabei um eine Vergewaltigung handelt, ist bislang nicht bestätigt.

Sophia L. ist vor einem Jahr verschwunden

Die junge Frau wollte am 14. Juni vergangenen Jahres per Anhalter von Leipzig in Richtung Nürnberg und von dort in ihre Heimat nach Amberg trampen. An der Tankstelle Schkeuditz ist sie in das Fahrzeug des Angeklagten gestiegen. Die Leiche von Sophia L. wurde eine Woche später im Norden Spaniens aufgefunden. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die 28-Jährige in Oberfranken getötet wurde.

Lkw-Fahrer in Bayreuth vor Gericht

Der in Spanien festgenommene LKW-Fahrer streitet den Mord ab und behauptet, Sophia im Rahmen einer Auseinandersetzung getötet zu haben. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Das Landgericht Bayreuth hat für das Verfahren insgesamt zwölf Hauptverhandlungstermine angesetzt – im Zeitraum von Juli bis September.

Dabei werden insgesamt 17 Zeugen zur Vernehmung geladen. Auch zwei Sachverständige der forensischen Psychiatrie, der Rechtsmedizin und ein Brand-Sachverständiger des Landeskriminalamts München werden gehört.