Ein Plakat bei einer Gedenkveranstaltung für die Ärztin Lisa-Maria Kellermayr in Wien

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Fall Kellermayr: Ermittlungen im Landkreis Starnberg

Fall Kellermayr: Ermittlungen im Landkreis Starnberg

Im Zusammenhang mit dem Suizid der österreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr wurde heute die Wohnung eines 59-Jährigen im Landkreis Starnberg durchsucht. Dieser soll Kellermayr, die sich für Corona-Impfungen einsetzte, im Internet bedroht haben.

Im Zusammenhang mit dem Freitod der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr in Österreich ist heute die Wohnung eines Mannes im Landkreis Starnberg durchsucht worden. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit, die den Durchsuchungsbeschluss erwirkte. Der Mann soll die Ärztin, die sich öffentlich für Corona-Impfungen einsetzte, bedroht haben.

Tatvorwürfe der Bedrohung und Nachstellung

Dem Ermittlungsverfahren gegen den 59-jährigen Beschuldigten liege eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Wels (Österreich) zugrunde, so die Generalstaatsanwaltschaft. Gegenstand der Ermittlungen seien die Tatvorwürfe der Bedrohung und der Nachstellung. Diese beziehen sich auf Äußerungen im Internet und in sozialen Medien, die dem Mann zugeschrieben werden.

So soll er über Twitter die Ärztin bedroht haben mit den Worten: "(...) Wir beobachten Sie, und wir werden solche Kreaturen vor die in Zukunft einzurichtenden Volkstribunale bringen!" Heute Morgen durchsuchten Kräfte der Kripo Fürstenfeldbruck die Wohnung des Mannes. Der Beschuldigte habe sich dabei kooperativ gezeigt. Sichergestellte Datenträger werden jetzt ausgewertet.

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