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Fall Frischholz: Gefundene Knochen haben tierischen Ursprung | BR24

© BR/Margit Ringer

Das Grabungsareal im Wald bei Waldkirch nach dem Ende der Arbeiten

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    Fall Frischholz: Gefundene Knochen haben tierischen Ursprung

    Die Knochen, die im April bei Grabungen im Fall der 1976 verschwundenen Schülerin Monika Frischholz gefunden wurden, stammen von Tieren. Das hat eine rechtsmedizinische Analyse ergeben, wie die Polizei jetzt bestätigte.

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    Die Knochen, die im April bei Ausgrabungen im Fall der seit fast 43 Jahren verschwundenen Monika Frischholz aus Flossenbürg in der Oberpfalz entdeckt wurden, stammen zu hundert Prozent von Tieren. Das bestätigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums der Oberpfalz dem BR-Studio Niederbayern/Oberpfalz auf Anfrage. Zu einem entsprechenden Ergebnis sei die Analyse der Knochen in der Rechtsmedizin in Erlangen gekommen.

    Neue Hinweise werden geprüft

    Seit den beiden Grabungen im April seien zudem insgesamt 30 neue Hinweise eingegangen, die aktuell überprüft würden, so der Sprecher weiter. Ob noch einmal gegraben werden muss, wird ebenfalls noch geprüft. Bei den beiden Grabungen im April in einem Wald bei Waldkirch nahe Flossenbürg war neben den Knochenteilen und Stofffetzen auch ein Autowrack entdeckt worden.

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    Die Grube bei Waldkirch mit dem gefundenen Autowrack

    Seit Dezember wieder intensive Ermittlungen

    Die damals zwölf Jahre alte Monika Frischholz verschwand Ende Mai 1976. Im Dezember 2018 nahm die Polizei noch einmal intensive Ermittlungen auf, um das Schicksal der Schülerin zu klären. Für den entscheidenden Hinweis sind nach wie vor 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.