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Die zur Insektenbekämpfung verhüllte Falkenhütte

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    Falkenhütte von Bettwanzen befreit

    Da die Falkenhütte im Karwendelgebirge derzeit geschlossen ist, wurde das Haus gleich von Bettwanzen befreit. Die Aktion der Schädlingsbekämpfer war aufwendig, aber wirkungsvoll. Von Moritz Steinbacher und Matthias Lauer

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    Am vergangenen Montag wurde die Falkenhütte mit einer riesigen Spezialhülle komplett verhüllt und damit fast hermetisch abgedichtet.

    Gas tötet Insekten

    Zwei Tage später wurde ein für Bettwanzen tödliches Spezialgas in die Hütte geleitet. Diese Aktion dauerte rund 72 Stunden. Das Gas sei, so eine Sprecherin der Alpenverein-Sektion München & Oberland zum Bayerischen Rundfunk, nicht umweltschädlich und verflüchtige sich innerhalb weniger Stunden durch Lüften der Räumlichkeiten.

    Kein Gift mehr nach der Aktion

    Dem DAV zufolge bleiben keine gefährlichen Rückstände zurück.
    Am zweiten Juni öffnet die Hütte wieder ihren regulären Betrieb.
    Die Falkenhütte gehört zur Alpenverein-Sektion Oberland und beherbergt rund 9.000 Wanderer im Jahr.