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Fahrverbote in Würzburg? – Umwelthilfe klagt gegen Freistaat | BR24

© Klaus Rüfer/BR-Mainfranken

Im Kampf gegen Luftverschmutzung in Würzburg hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Klage gegen den Freistaat Bayern eingereicht. Es geht um die Überschreitung des Stickstoffdioxids-Grenzwertes aufgrund von Autoabgasen.

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Fahrverbote in Würzburg? – Umwelthilfe klagt gegen Freistaat

Im Kampf gegen Luftverschmutzung in Würzburg hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Klage gegen den Freistaat Bayern eingereicht. Es geht um die Überschreitung des Stickstoffdioxids-Grenzwertes aufgrund von Autoabgasen.

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Die Klage ging bereits am Mittwoch (16.01.19) beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München ein. Nach Angaben einer Sprecherin fordert die Deutsche Umwelthilfe die Regierung von Unterfranken auf, den Luftreinhalteplan der Stadt Würzburg zu ändern, da an einer Straße im Stadtgebiet noch für mehrere Jahre eine Überschreitung des Stickstoffdioxids-Grenzwertes drohe. In ihrer Klage hebt die DUH explizit die Möglichkeit von Verkehrsverboten hervor. "Die Maßnahmen stellen wir nicht infrage, aber sie werden erst mittel- und langfristig greifen, nicht kurzfristig", sagte die DUH-Bereichsleiterin für Verkehr und Luftreinhaltung, Dorothee Saar am Donnerstag.

Prognose sieht auch 2025 zu hohen Stickstoffdioxidwert für eine Straße

Bisher gab es in Würzburg an mehreren Stellen Überschreitungen der Grenzwerte. Für eine Straße sagt der Luftreinhalteplan auch für das Jahr 2025 einen zu hohen Stickstoffdioxidwert vorher. Zwar war der Luftreinhalteplan erst im August 2018 erneuert worden. Er sieht auch eine mögliche Umweltzone vor. Aber aus Sicht der DUH hält der aktuelle Plan die Zeit der Grenzwertüberschreitung nicht so kurz wie möglich. Laut Umwelthilfe ist es ihre 35. Klage betreffend Luftreinhalteplänen und Fahrverboten.