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Fahrrad(un)freundliches Würzburg - zu wenig Platz für Radler | BR24

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Fahrradfahren ist in vielen bayerischen Städten unattraktiv. Fehlende Radwege und zu enge Straßen. Würzburg hat mit seiner historischen Bebauung ein besonderes Problem, ein gutes Radwegekonzept auf die Beine zu stellen.

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Fahrrad(un)freundliches Würzburg - zu wenig Platz für Radler

Fahrradfahren ist in vielen bayerischen Städten nicht attraktiv: Radwege fehlen, Straßen sind zu eng. Auch Würzburg tut sich schwer mit einem Radwegekonzept. Probleme machen die Altstadt und die historische Bebauung.

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Im Nichts endende Fahrradwege, Gelenkbusse mit totem Winkel, Bodenwellen, die Fahrradfahrer zu Fall bringen. Man hat es vielerorts nicht leicht als Radler in Bayern. In Würzburg beispielsweise beklagen Fahrradfahrer schon seit Jahren Probleme.

Rad-Konzept für Würzburg schwierig

Durch die historische Bebauung sei schwierig, ein akzeptables Radwegekonzept auf die Beine zu stellen, betont der Würzburger Baureferent Benjamin Schneider im Gespräch mit dem BR. "Wir sind auf jeden Fall verbesserungswürdig. Aber wir werden sicherlich noch zwei bis fünf Jahre brauchen, um es auf ein hohes Niveau zu bringen." Durch die Gegebenheiten in Würzburg, wie enge Straßen und den dadurch fehlenden Platz, werde die Stadt aber nicht an die Top-Städte im Fahrradranking herankommen, so Schneider weiter.

ADFC fordert Umdenken - Vorbild Aschaffenburg

Laut dem Fahrradverband ADFC ist das nicht der alleinige Grund für die Probleme in Würzburg. Hans-Jürgen Beck vom ADFC, Kreisverband Würzburg kritisiert: "Würzburg ist auf keinem guten Weg. Was in Würzburg fehlt, ist eindeutig das Bekenntnis zu einer Verkehrswende." Der ADFC fordert hier ein Umdenken der Stadtplaner. Als Vorbild nennt Beck die Stadt Aschaffenburg. Hier sei zwar vieles noch nicht optimal, aber man sei auf einem guten Weg.