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VGN Preiserhöhung

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Fahrpreise im Verkehrsverbund VGN sollen um 5,5 Prozent steigen

Für das kommende Jahr peilt der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) eine Preiserhöhung an. Demnach sollen die Ticketpreise um 5,5 Prozent steigen. Allerdings müssen die beteiligten Städte und Gemeinden noch zustimmen.

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Von
  • Michael Reiner

Die Fahrpreise im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) sollen im kommenden Jahr um 5,5 Prozent steigen. Das schlägt zumindest der Verkehrsverbund vor. Nun müssen die am VGN beteiligen Städte und Landkreise darüber abstimmen, ob sie diese Tariferhöhung mittragen werden.

Gestiegene Betriebs- und Personalkosten

Die Stadt Fürth hat sich beispielsweise schon dafür ausgesprochen. Am Mittwoch steht die Entscheidung im Erlanger Stadtrat an. Für Erlangen würde das bedeuten, dass der Preis für einen Einzelfahrschein ab 1. Januar 2022 von 2,40 Euro auf 2,50 Euro steigt. Die Erhöhung sei notwendig, um die gestiegenen Betriebs- und Personalkosten auffangen zu können, begründet der Verkehrsverbund. Die letzte Preiserhöhung gab es im Jahr 2019. Bis Mitte Juni müssen alle Partner über die Preiserhöhung abgestimmt haben. Erst dann können die neuen Tarife auf den Weg gebracht werden.

Nürnberg setzt Tariferhöhung aus

Nürnberg als größte Kommune im Verbund geht einen Sonderweg. Die Stadt setzt auch die für 2022 geplante Tariferhöhung aus. Im Jahr 2023 soll dann das 365-Euro-Ticket für jedermann eingeführt werden. Derzeit lässt der Verkehrsverbund ein Gutachten erstellen, wie ein derartiges Billig-Ticket verbundweit eingeführt werden könnte. Das könnte zur Folge haben, dass sich ab dem Jahr 2023 das gesamte Tarifsystem im Verkehrsverbund ändert.

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