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Fahrgemeinschaften in Corona-Zeiten: Was ist erlaubt? | BR24

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    Fahrgemeinschaften in Corona-Zeiten: Was ist erlaubt?

    Die Corona-Regeln sorgen nach wie vor für große Unsicherheit. Dürfen Eltern andere Kinder mit zur Schule nehmen? Die Antwort aus dem Innenministerium auf diese Frage lässt Raum für Interpretationen.

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    Offiziell ist derzeit erlaubt, Personen aus einem weiteren Haushalt im Auto mitzunehmen. Das gilt auch für das Nachbarskind, das mit zur Schule genommen wird. Das bayerische Innenministerium rät Eltern aber explizit davon ab, Kinder, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, mitzunehmen. Alle Kontakte sollten soweit wie möglich reduziert werden. Im Auto könne der Mindestabstand nur schwer eingehalten werden.

    Empfehlungen mit Kulanz-Spielräumen

    Für den Fall, dass sogar Kinder aus mehreren Haushalten mitgenommen werden müssen, lässt das Innenministerium einen gewissen Kulanz-Spielraum erkennen. Etwa wenn Kinder ohnehin den ganzen Tag zusammen in der Schule verbringen.

    "Wenn die Kinder gemeinsam zur Schule gehen, und gemeinsam auch den ganzen Tag beieinander sind, dann ist es wie, wenn ich jemanden mit in die Arbeit nehme. Wenn Kollegen ohnehin eng zusammen arbeiten tagsüber, dann ist es auch möglich, dass sie dann von anderen Personen mitgenommen werden. Allerdings sollte man, soweit es geht, diese Kontakte reduzieren." Sprecher des Innenministeriums

    Immer wenn haushaltsfremde Personen mitgenommen werden, sollten alle Personen im Auto eine Maske tragen, so der Sprecher.

    Fahrergesicht muss erkennbar sein

    Schon seit einigen Wochen gibt es Hinweise für das Autofahren mit Maske: Das Gesicht des Fahrers muss trotz Maske erkennbar bleiben. Das heißt, es sollten keine Sonnenbrillen oder Basecaps am Steuer getragen werden. Sonst droht ein Bußgeld von 60 Euro. Wenn ein Insasse seine Maske vergessen hat, gebe es aber ebenfalls einen Ermessensspielraum für die Polizei, so der Sprecher des Innenministeriums.

    Beruflich notwendige Fahrgemeinschaften erlaubt

    Auch bei der Fahrt zur Arbeit empfiehlt das Innenministerium derzeit, auf Fahrgemeinschaften zu verzichten, solange es die Gefahr durch das Corona-Virus gibt. Grundsätzlich sind beruflich notwendige Fahrgemeinschaften aber erlaubt. Das gilt zum Beispiel für gemeinsame Fahrten von Handwerkern zu einer Baustelle.

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