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Fahrdienstleiter akzeptiert Strafe nach Zugunglück von Aichach | BR24

© BR/Alex Brutscher

Der Strafbefehl des Amtsgerichts Augsburg gegen einen Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn wegen des tödlichen Zugunglücks in Aichach ist rechtskräftig. Der 25-Jährige hat keinen Widerspruch gegen seine Bewährungsstrafe eingelegt.

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Fahrdienstleiter akzeptiert Strafe nach Zugunglück von Aichach

Der Strafbefehl des Amtsgerichts Augsburg gegen einen Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn wegen des tödlichen Zugunglücks in Aichach ist rechtskräftig. Der 25-Jährige hat keinen Widerspruch gegen seine Bewährungsstrafe eingelegt.

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Nach dem schweren Zugunglück mit zwei Toten im Mai des vergangenen Jahres in Aichach bei Augsburg ist der Strafbefehl gegen den Fahrdienstleiter rechtskräftig, das bestätigte der Sprecher des Amtsgerichts Augsburg dem BR. Der 25 Jahre alte Mitarbeiter der Deutschen Bahn habe keinen Einspruch gegen die zehnmonatige Bewährungsstrafe eingelegt, so Küffer. Das Gericht hatte den Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung in 13 Fällen erlassen.

Lokführer und Passagierin starben bei Zugunglück von Aichach

Am 7. Mai 2018 war beim Aichacher Bahnhof ein Personenzug ungebremst auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Der 37 Jahre alte Lokführer des Zuges der Bayerischen Regiobahn und eine 73 Jahre alte Passagierin starben, weitere Fahrgäste wurden verletzt - einige von ihnen schwer. Nach den Ermittlungen hatte der Fahrdienstleiter Fehler begangen, in deren Folge der Regionalzug auf das besetzte Gleis geleitet wurde. Unter anderem habe er sich nicht per Augenschein vergewissert, ob das Gleis frei sei.

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Die DB will nun bundesweit zahlreiche ältere Stellwerke mit Sicherheitstechnik nachrüsten, damit künftig solche Unglücke nicht mehr passieren können.