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Bildrechte: BR/ Fabian Stoffers

Mittlerer Ring mit 60 km/ h Verkehrsschild in München bei Nacht

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    Fahranfänger rast mit Tempo 180 durch München

    Ein 19-jähriger Münchner ist in der Nacht mit 180 Stundenkilometern durch München gerast. Erlaubt waren maximal 60 km/h. Als Begründung sagte er den Beamten, sein Hund sei allein zuhause. Erst seit Januar hatte der Raser den Führerschein.

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    Von
    • Frank Jordan
    • Angela Braun

    Der Autofahrer hat erst seit Anfang des Jahres den Führerschein - jetzt ist er ihn wieder los. Mit 180 Stundenkilometern ist der 19-Jährige durch das nächtliche München gerast. Einer Zivilstreife war der Pkw-Fahrer gegen 0.30 Uhr auf dem Föhringer Ring aufgefallen, weil der Wagen stadtauswärts viel zu schnell unterwegs war.

    Raser fuhr dreimal so schnell wie erlaubt

    Bei der Verfolgung stellten die Beamten eine Spitzen-Geschwindigkeit von 180 km/h fest. Das ist dreimal so schnell wie in diesem Abschnitt erlaubt. Die Polizisten folgten dem Raser über die Autobahn A9 auf die A99. Auch hier gefährdete der Mann mit seinem Wagen den Verkehr. Trotz dichten Nebels beschleunigte er laut Polizei auf über 200 Stundenkilometer und überholte mehrmals andere Autofahrer auf der rechten Spur.

    Viel Zeit zum Gassi gehen

    Auf Höhe des Westkreuzes gelang es den Polizisten, den 19-jährigen Münchner zu stoppen. Als Grund für seine wilde Fahrt gab er an, dass sein Hund alleine zuhause sei. Den Führerschein war der junge Mann noch an Ort und Stelle wieder los. In Zukunft wird er also genügend Zeit zum Gassi gehen haben.

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