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Fachtagung in Würzburg: Wie grüne Fassaden dem Stadtklima nutzen | BR24

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Wie kann Begrünung zu energieeffizienten Häusern und angenehmen Temperaturen beitragen? Mit dieser Thematik haben sich etwa 50 Wissenschaftler, Architekten und Stadtentwickler bei einer Fachtagung in Würzburg beschäftigt.

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Fachtagung in Würzburg: Wie grüne Fassaden dem Stadtklima nutzen

Wie kann Begrünung zu energieeffizienten Häusern und angenehmen Temperaturen beitragen? Mit dieser Thematik haben sich etwa 50 Wissenschaftler, Architekten und Stadtentwickler bei einer Fachtagung in Würzburg beschäftigt.

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Es geht um die Frage, was gegen die Hitze in Städten getan werden kann – und inwieweit die Begrünung von Gebäuden dabei helfen kann. Am Würzburger Standort des Zentrums für angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) findet am Mittwoch eine Fachtagung zur Begrünung von Gebäudedächern, Fassaden und Innenwänden statt. Der "BuGG-Tag der Forschung und Lehre Gebäudegrün" richtet sich an Wissenschaftler, Architekten, Stadtentwickler und Vertreter von Kommunen.

Energieeffizienz durch Begrünung

Der veranstaltende Bundesverband GebäudeGrün (BuGG) erwartet etwa 50 Teilnehmende aus ganz Deutschland. Ziel des Verbands ist es, durch Begrünung an und auf Gebäuden zu Energieeffizienz, mehr Biodiversität und einem erträglichen Stadtklima beizutragen – gerade in dicht bebauten und stark versiegelten Gebieten. Auf dem Tagungsprogramm in Würzburg stehen Vorträge und Workshops zu Pilotprojekten, aktueller Forschung und der Finanzierung von Begrünungsprojekten.

Erste Ergebnisse der Klima-Forschungsstation

Ein zentrales Thema der Tagung ist die 2018 gestartete Würzburger Klima-Forschungsstation. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des ZAE und der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. An Wänden und auf dem Dach des ZAE ist ein Versuchsgarten entstanden, der während der Tagung besichtigt wird. Ziel der Klima-Forschungsstation ist es, an Prüfständen ein energetisch günstiges Mikroklima zu erzeugen. Verschiedene "Klimafassaden" wurden testweise mit möglichst standortgerechten Pflanzen begrünt, zum Beispiel Purpurglöcken, Japangras oder Katzenminze.

Erste Ergebnisse präsentieren die Experten im Rahmen der Tagung. Messungen haben etwa ergeben, dass der Abstand zwischen Begrünung und Gebäudeaußenwand eine wichtige Rolle spielt. Ein größerer Abstand führte zu niedrigerer Luftfeuchte und kühleren Temperaturen.

© Jochen Wobser/BR-Mainfranken

Wie kann Begrünung zu energieeffizienten Häusern und angenehmen Temperaturen beitragen? Mit dieser Thematik haben sich etwa 50 Wissenschaftler, Architekten und Stadtentwickler bei einer Fachtagung in Würzburg beschäftigt.