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Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken startet | BR24

© Gerd Klemenz

Die Ansprechpartnerinnen am Landratsamt Bamberg: Kerstin Hofmann (Links) und Patricia Reinhardt, am Landratsamt Hof: Ute Hopperdietzel (Mitte)

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    Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken startet

    Die neu eingerichtete Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist zentrale Anlaufstelle in der Region für alle Fragen rund um Demenz, für Angebote zur Unterstützung im Alltag und Beratung in der Pflege.

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    Das Ziel der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken ist es, die Lebenslage von Pflegebedürftigen und Demenzerkrankten im Regierungsbezirk zu verbessern und ihre Versorgung zu optimieren, das teilen die Landratsämter Bamberg und Hof gemeinsam in einem Schreiben mit.

    Drei Mitarbeiterinnen als Ansprechpartner

    An den Landratsämtern stehen ab sofort drei Mitarbeiterinnen für Ratsuchende telefonisch, per E-Mail oder für ein Gespräch vor Ort zur Verfügung. Kooperationspartner des Projekts für ganz Oberfranken sind die Landkreise Bamberg, Hof und Forchheim. Die Fachstelle Demenz und Pflege Oberfranken ist ein neues Projekt der Bayerischen Demenzstrategie.

    Die Aufgaben der neuen Fachstelle

    Die neue Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken widmet sich Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Außerdem soll die Fachstelle Kommunen inspirieren, demenzfreundliche Strukturen zu schaffen und Pflegestützpunkte einzurichten. Die Fachstelle klärt unter anderem Fragen zu Förderungen, berät zu Schulungen von ehrenamtlich und nicht ehrenamtlich Helfenden und schafft einen Überblick über Beratungs- und Bildungsangebot. Die Beratung ist berät kostenlos und trägerunabhängig.

    Vor Ort an den Landratsämtern

    In der Hauptstelle am Landratsamt Bamberg sind die Gerontologinnen Kerstin Hofmann und Patricia Reinhardt Ansprechpartnerinnen für Ratsuchende. Die Diplom-Sozialpädagogin (FH) Ute Hopperdietzel besetzt die Außenstelle am Landratsamt Hof. Die Mitarbeiterinnen möchten Engpässe an Unterstützungsangeboten in Oberfranken aufdecken, um strukturiert und bedarfsorientiert Angebote aufzubauen und zu vernetzen. Besonderes Augenmerk wird auf die Situation pflegender Angehöriger gelegt: "Pflegende Angehörige sind oft auf sich allein gestellt, so ist es uns wichtig, Helferkreise, Betreuungsgruppen oder auch Nachbarschaftshilfen, wo nötig, entstehen zu lassen", so Ute Hopperdietzel.

    Situation in Oberfranken

    Durch den vergleichsweise hohen Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung leben im kleinsten bayerischen Regierungsbezirk überdurchschnittlich viele pflegebedürftige und demenziell erkrankte Menschen. Gut zwei Drittel der derzeit knapp 30.000 Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Im Rahmen der 2013 beschlossenen Bayerischen Demenzstrategie wird pro Regierungsbezirk eine Stelle für Demenz und Pflege aufgebaut und vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Möglich macht dies eine Kooperation der Landkreise Bamberg, Hof und Forchheim. Der Kooperationsverbund eröffnet neue Chancen für die Versorgung und Betreuung demenzerkrankter Menschen und die Entlastung ihrer Angehörigen in ganz Oberfranken.

    Erreichbarkeit der Fachstelle

    Die Ansprechpartnerinnen sind am Landratsamt Bamberg Kerstin Hofmann und Patricia Reinhardt, Tel. 0951/85-512, und am Landratsamt Hof Ute Hopperdietzel, Tel. 09281/57-500. Erreichbar sind sie auch unter der E-Mail-Adresse info@demenz-pflege-oberfranken.de.

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