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Fachmesse für 3D-Druck im Maschinen- und Autobau in Augsburg | BR24

© BR / Andreas Herz

Modell eines druckluftfreien Reifens auf der Messe "Experience Additive Manufacturing" in Augsburg

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    Fachmesse für 3D-Druck im Maschinen- und Autobau in Augsburg

    3D-Drucker werden zum Thema im Maschinenbau und in der Autoindustrie. Was schon möglich ist, zeigen derzeit rund 70 Aussteller bei der Fachmesse "Experience Additive Manufacturing" in Augsburg.

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    Bei der Fachmesse "Experience Additive Manufacturing" dreht sich auf dem Messegelände in Augsburg gerade alles um das Thema 3D-Druck.

    Rund 70 Aussteller zeigen bis Donnerstag, was im Bereich Maschinen- und Autobau möglich ist. 3D-Drucker sind in der Industrie auf dem Vormarsch, sagt der Geschäftsführer der Messe Augsburg.

    3D-Druck für Autoreifen – noch recht zeitaufwendig

    Einer der Aussteller zeigt ein kleines Kästchen das aus vier Materialen einen Reifen herstellt, der ohne Druckluft funktioniert

    Der Apparat surrt hin und her - noch dauert das 30 Stunden lang. Das Verfahren eignet sich deshalb noch nicht für die große Serienproduktion, wohl aber für kleine Serien oder individuelle Maßanfertigungen.

    Scanner hilft beim 3D-Druck von Ersatzteilen

    Ein weiterer Aussteller hat ein Gerät in etwa so groß wie ein Fön im Angebot. Damit lassen sich beliebig große Gegenstände scannen und anschließend nachdrucken. Die Methode eignet sich etwa, um Ersatzteile herzustellen. Additive Manufacturing nennt sich das – der Industriebegriff für 3D-Druck. In Augsburg betreibt die Fraunhofer Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) Forschung im Bereich 3D-Druck. Auch bei der Triebwerke-Forschung der Deutschen Luft- und Raumfahrtgesellschaft (DLR) in Augsburg spielt das Thema 3 Druck eine Rolle.