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Explosion in Rettenbach: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung | BR24

© BR/Rupert Waldmüller

Nach der Explosion des Wohnhauses ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen fahrlässiger Tötung.

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    Explosion in Rettenbach: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

    Nach der Explosion eines Wohnhauses mit zwei Toten in Rettenbach im Ostallgäu ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Eine Gasleitung wurde bei Bauarbeiten beschädigt, die Ermittler wollen die Hintergründe klären.

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    Am Sonntag war ein dreistöckiges Wohnhaus in Rettenbach am Auerberg (Lkr. Ostallgäu) explodiert. Ein 42-jähriger Familienvater und seine kleine Tochter starben, seine Frau wurde schwer verletzt. Ihr Zustand ist laut Polizei nach wie vor kritisch. Jetzt ermitteln die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung.

    Flüssiggas breitete sich unbemerkt im Wohngebäude aus

    Eine Zuleitung einer Flüssiggasleitung zu dem betroffenen Gebäude war den Ermittlungen zufolge bei Bauarbeiten auf dem Grundstück beschädigt worden, vermutlich mit einer Baggerschaufel etwa einen Meter von der Hauswand entfernt in etwa 80 Zentimeter Tiefe. Obwohl das Haus selbst nicht an die Flüssiggasleitung angeschlossen war, konnte sich so Flüssiggas ins Erdreich und in das Gebäude ausbreiten.

    Ermittler prüfen, wie es zum Gasleck kommen konnte

    Zuletzt fanden auf dem Grundstück laut Polizei vor zwei bis vier Jahren Bauarbeiten statt. Nun werde geklärt, wer die Arbeiten durchgeführt hat und ob diese zu dem Gasleck geführt haben. Die Ermittler überprüfen auch, ob die Betreiberfirma der Flüssiggasleitung die vorgeschriebenen Wartungen ordnungsgemäß durchgeführt hat.