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Explosion in Ansbach – Zwangsversteigerung war vorgesehen | BR24

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In Ansbach kam es Donnerstag Nachmittag zu einer Explosion in einem Reiheneckhaus. Die Ursache für die Detonation ist noch unklar. Am Freitag wurde die Statik des Hauses geprüft. Danach begann die Kriminalpolizei mit ihren Ermittlungen.

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Explosion in Ansbach – Zwangsversteigerung war vorgesehen

Nach der Explosion in einem Haus in Ansbach läuft die Suche nach den Hintergründen. Derzeit ermittelt die Polizei, inwiefern eine Zwangsversteigerung mit der Explosion des Hauses möglicherweise in Verbindung stehen könnte.

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Nach Angaben von Armin Abendschein, Richter am Amtsgericht Ansbach, ist ein Termin zur Zwangsversteigerung für kommenden Dienstag angesetzt gewesen. Dieser wird laut Abendschein nun nicht stattfinden. Es werde zunächst eine Neubewertung des Grundstücks erfolgen müssen, sagte er dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage.

Spezialisten sollen Ursache klären

Bei der geplanten Zwangsversteigerung handele es sich um eine Teilungsversteigerung, so Abendschein. Dabei gehe es um eine Auseinandersetzung von mehreren Grundstückseigentümern. Die Ermittler vor Ort sind derzeit unter anderem damit beschäftigt, aufgefundene Gasflaschen zu wiegen, um Restgase in den Flaschen zu bestimmen. Auch wurden Spezialisten vom Bayerischen Landeskriminalamt zur weiteren Ursachenklärung eingebunden.

Hoher Sachschaden

Das Erdgeschoss des Hauses ist nach Polizeiangaben bis auf die Grundmauern abgebrannt. Auch die oberen Stockwerke sowie eine Gartenlaube und die angrenzende Garage inklusive Auto seien durch die starke Explosion und den Brand massiv zerstört worden. Die Polizei geht von einem hohen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro aus.