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EVG-Streik bei Agilis beendet: "Hätten uns mehr erwünscht" | BR24

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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Beschäftigten der Regionalbahn Agilis zum Streik aufgerufen. Mehrere Züge fielen am Morgen aus.

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EVG-Streik bei Agilis beendet: "Hätten uns mehr erwünscht"

Der Warnstreik beim Regionalbahnunternehmen Agilis ist beendet. Es kam vereinzelt zu Zugausfällen und Verspätungen - für Pendler hielten sich die Auswirkungen im Rahmen.

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Nach dem EVG-Streik bei Agilis zieht die Gewerkschaft eine gemischte Bilanz. Der Regensburger EVG-Geschäftsstellenleiter Harald Hammer sagte dem BR, dass insgesamt 13 Züge ausgefallen seien. Laut Agilis habe es sich allerdings nur um neun Verbindungen gehandelt.

"Für den ersten Warnstreik bei Agilis kann man zufrieden sein. Es wär allerdings noch Luft nach oben gewesen, das muss man ehrlicherweise zugeben. Wir hätten uns mehr erwünscht, dass da mehr Züge gestanden wären." Harald Hammer

In Regensburg seien zwischen 20 und 25 Leute im Ausstand gewesen, so Hammer. Ein Anfang sei gemacht. Ob der die Gewerkschaft in den tarifpolitischen Forderungen weiterbringt, müsse man abwarten.

EVG plant neue Verhandlungsrunde

Hammer kündigte an, dass die EVG nun auf den Arbeitgeber zugehen und um eine neue Verhandlungsrunde bitten werde.

"Wir wollen auf jeden Fall eine Lösung am Verhandlungstisch. Das, was momentan auf dem Tisch liegt, ist für uns in keinster Weise annehmbar." Harald Hammer

Agilis hat den Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent angeboten. Das Angebot liegt aber noch weit unter dem, was in der Branche üblich ist, sagte der EVG-Geschäftsführer.

Streik am Morgen bei Agilis

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte die Mitarbeiter zwischen 4.40 Uhr und 9 Uhr zum Warnstreik aufgerufen, Grund dafür waren schleppende Tarifverhandlungen. Betroffen waren in beide Richtungen vor allem die Verbindungen Regensburg-Ulm, Regensburg-Plattling und Bayreuth-Weiden-Hof.