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Evangelisches Siedlungswerk kritisiert Mietpreisbremse | BR24

© picture alliance/dpa

Hochhaus.

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    Evangelisches Siedlungswerk kritisiert Mietpreisbremse

    Der Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks (ESW) hat im Pressegespräch eine mögliche Mietpreisbremse kritisiert. Die Politik habe die Entwicklungen der vergangenen Jahre verschlafen, so Hannes B. Erhardt bei der Jahresbilanz.

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    Ein Mietendeckel sei keine konstruktive Lösung für aktuelle Probleme. Das ESW orientiere sich an mittleren ortsüblichen Vergleichsmiete unter Berücksichtigung auf von absoluten Mietobergrenzen – unabhängig davon – was der Markt an Mietpreisen hergeben würde. Wichtiger als eine Deckelung der Mieten sei es, den Preisübertreibungen bei den Mieten entgegenzuwirken. Hier habe sich das Instrument des Mietspiegel bewährt, sagte Erhardt.

    Das Evangelische Siedlungswerk konnte 2018 einen Gewinn von 5,8 Millionen Euro verbuchen. Die Überschüsse vor allem würden für Bestandspflege und Neubau genutzt, so ESW-Geschäftsführer Erhardt. Die Unternehmensgruppe bewirtschaftet derzeit rund 12.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Bayern. Mehr als 1.400 Wohnungen befinden sich derzeit in Bau oder Planung.