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Eva Bulling-Schröter, Die Linke
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Marlene Mengue
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Eva Bulling-Schröter, Die Linke

Seit dem letzten Bayerntrend ist klar: Die Linke hat gute Chancen, in den Landtag zu kommen. Dazu sagte Eva Bulling-Schröter: "Ich denke mal, dass viele Menschen hier in Bayern verstanden haben und auch selbst spüren, dass sich was verändern muss. Und was die bayerische Staatsregierung so abgibt, das ist ja ein Skandal, also das ärgert ganz viele Menschen. Bayern immer weiter nach rechts zu schieben, sage ich mal, das geht natürlich überhaupt nicht."

Die Linke will Oppositionsarbeit machen

Auf die Frage, warum denn die Grünen in Bayern so viel stärker sind als die Linken, die ja inhaltlich viele Übereinstimmungen hätten, sagte Bulling-Schröter: "Wir sind erst mal eine neue Partei. Wir sind noch nicht flächendeckend hier in Bayern etabliert und es gibt natürlich auch noch viele Vorurteile." Sollte die Partei in den Bayerischen Landtag einziehen, ist für sie die Rolle der Linken ganz klar:

"Wir wollen nicht mit der CSU koalieren, wie alle anderen Parteien, wie auch die Grünen und auch die SPD. Wir wollen eine richtige Oppositionsarbeit machen, wir knicken auch nicht ein." Eva Bulling-Schröter, Spitzenkandidatin Die Linke

Die Bewegung "Aufstehen" sei kein Hindernis für den Wahlkampf

Bulling-Schröter begrüßt auch die Bewegung "Aufstehen" und die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht, die sich auch im bayerischen Wahlkampf engagiere. "Klar ist, dass sich fortschrittliche Kräfte, Menschen die etwas verändern wollen hier in Bayern, auch bündeln müssen und das ist nur gut."