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Wegen des Verdachts der Falschgeldbeschaffung im Darknet wurden europaweit mehrere Wohnungen durchsucht.

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Europaweite Falschgeldrazzia: Auch Durchsuchungen in Bayern

Wegen des Verdachts der Falschgeldbeschaffung im Darknet wurden europaweit mehrere Wohnungen durchsucht. Allein in Deutschland waren neun Bundesländer von der Razzia betroffen - darunter vier Wohnungen in Bayern.

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Bei einer europaweiten Razzia gegen den Handel von Falschgeld über das Darknet haben Ermittler auch vier Wohnungen in Bayern durchsucht. Wie das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main mitteilte, soll es sich dabei um drei Wohnungen in München und eine im Landkreis Augsburg handeln. Insgesamt lagen in neun Bundesländern 20 Käufer im Fokus der Untersuchungen.

Razzien sind Teil einer einwöchigen Aktion

Die Fahndung war Teil einer gemeinsamen Aktion der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität und des Bundeskriminalamts. Die deutschlandweiten Untersuchungen begannen am 9. Dezember und dauerten insgesamt eine Woche an. Dabei wurden unter anderem Falschgeld, Computer, Betäubungsmittel und gefälschte Ausweise sichergestellt. Festnahmen gab es aber keine.

Die Tatverdächtigen sollen sich das Falschgeld zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 beschafft haben. Dabei soll es sich um gefälschte 50- und 10-Euroscheine handeln; in welcher Menge wurde nicht mitgeteilt. Hergestellt wurden die Scheine in Portugal. Die fünf mutmaßlichen Hersteller und Verkäufer wurden bereits im Sommer festgenommen.