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Europawahl: Wird Würzburg bei Briefwählern zum Spitzenreiter? | BR24

© Ansgar Nöth/BR-Mainfranken

Im Vorfeld der Europawahl deutet es sich an, dass in Unterfranken die Stadt Würzburg Spitzenreiter bei Briefwählern wird. Von gut 100.000 Wahlberechtigten beantragten schon über 30.000 Briefwahlunterlagen. Das entspricht einer Quote von 30,9 Prozent.

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Europawahl: Wird Würzburg bei Briefwählern zum Spitzenreiter?

Im Vorfeld der Europawahl deutet es sich an, dass in Unterfranken die Stadt Würzburg Spitzenreiter bei Briefwählern wird. Von gut 100.000 Wahlberechtigten beantragten schon über 30.000 Briefwahlunterlagen. Das entspricht einer Quote von 30,9 Prozent.

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In den Stimmkreisbezirken der Stadt Würzburg hatten bei der vergangenen Bundestagswahl 45,7 Prozent der Wahlberechtigten auf die bequeme Wahlmöglichkeit von zu Hause aus zurückgegriffen. Das war der Spitzenwert im Freistaat. Bayernweit hatten damals 37,3 Prozent der Wahlberechtigten per Brief gewählt.

Wahlunterlagen können einfach angefordert werden

Stadtsprecher Georg Wagenbrenner führt diesen Wert auch auf die einfache Möglichkeit zurück, dass auf den Wahlbenachrichtigungen ein QR-Code steht. Scannt man diesen mit einem Smartphone ein, lassen sich so mit einem Klick die Briefwahlunterlagen bestellen.

"Von den beantragten Briefwahlunterlagen wurden mehr als die Hälfte – 16.448 – per QR-Code geordert. Man kann vermuten, dass die Jüngeren und Smartphone-Affinen hier gut vertreten sind, wir haben aber keine Statistiken zum Alter oder Erstwähler-Anteil." Georg Wagenbrenner, Pressesprecher der Stadt Würzburg.

Die schnelle Antragsmöglichkeit per Smartphone ist inzwischen weitgehend Standard. Wer sie nutzen möchte, kann das noch tun: Die Unterlagen kommen dann noch rechtzeitig ins Haus.