Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Europawahl: Zwei Frauen aus Oberfranken mit guten Chancen | BR24

© picture-alliance/dpa

Europaflagge

2
Per Mail sharen
Teilen

    Europawahl: Zwei Frauen aus Oberfranken mit guten Chancen

    Bei der Europawahl in Oberfranken haben zwei Frauen gute Chancen, in das Parlament gewählt zu werden: Monika Hohlmeier von der CSU und Sylvia Limmer von der AfD. Für Malte Galee von den Grünen könnte es spannend werden.

    2
    Per Mail sharen
    Teilen

    Zwei Frauen aus Oberfranken haben bei der Europawahl am Sonntag gute Aussichten, in das europäische Parlament gewählt zu werden. Monika Hohlmeier von der CSU steht auf Listenplatz vier ihrer Partei und dürfte ziemlich sicher wieder einziehen. Die Tochter von CSU-Übervater Franz-Josef Strauß wohnt im Landkreis Lichtenfels und vertritt Oberfranken seit zehn Jahren in Brüssel und Straßburg.

    Hohlmeier für Zusammenhalt in Europa

    Hohlmeier will dafür eintreten, dass die EU auch weiterhin zusammenhalte. In der Konkurrenz zu China, den USA und Russland könne nur ein einiges und geschlossenes Europa bestehen und seine Werte bewahren, so Hohlmeier im BR-Interview.

    Gute Chancen für Limmer von der AfD

    Neue EU-Parlamentarierin könnte Sylvia Limmer von der AfD werden. Die Bayreuther Tierärztin rangiert auf Listenplatz neun ihrer Partei. Sie sieht ihre politischen Schwerpunkte besonders in der Umwelt und Klimapolitik. Die Prognosen sehen momentan etwa zwölf Prozent für die AfD voraus. Das heißt, Sylvia Limmer dürfte auch ziemlich sicher in das Parlament einziehen.

    Grünen-Kandidat Gallée auf Platz 22

    Für den Studenten Malte Gallée aus Bayreuth, der bei der Europawahl für die Grünen antritt, könnte der Sonntagabend spannend werden. Er steht auf Listenplatz 22, die Prognosen sehen die Grünen momentan bei 18 Prozent. Wenig Hoffnung dürfte sich der SPD-Politiker Martin Lücke aus Coburg machen. Seine Partei hat ihn auf dem wenig aussichtsreichen Listenplatz 38 aufgestellt.

    Auch die oberfränkischen Kandidaten der übrigen Parteien sind auf aussichtslosen Listenplätzen gesetzt und dürften den Zug nach Brüssel verpassen.

    Hintergrund: Listenplatz bei der Europawahl

    Als grobe Regel für das EU-Parlament gilt: Pro Prozentpunkt Stimmenanteil gibt es einen Sitz im Parlament. 96 Sitze stehen Deutschland zu. Folglich kommt es auf den Listenplatz der jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten an.