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Eurofighter kommt sicher am Fliegerhorst Kaufbeuren an | BR24

© BR/Rupert Waldmüller

Der Transport ist geglückt: Der Eurofighter, der per Schwertransport vom Lechfeld nach Kaufbeuren gebracht wurde, ist am Fliegerhorst eine Stunde früher als geplant angekommen. Und das, obwohl es zwei kleine Pannen gab.

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Eurofighter kommt sicher am Fliegerhorst Kaufbeuren an

Sechs Stunden statt nur fünf Minuten – so lang hat der Transport eines Eurofighters nach Kaufbeuren heute Nacht über den Landweg gedauert. Eine Stunde früher als geplant kam der Flieger in Kaufbeuren an, obwohl es zwei Pannen gab.

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11,5 Meter breit, 10 Tonnen schwer und 100 Millionen Euro teuer – es war eine besondere Fracht, die ein Schwertransporter heute Nacht vom Fliegerhorst Lagerlechfeld südlich von Augsburg nach Kaufbeuren gebracht hat: ein Eurofighter für das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe. Bis auf zwei kleinere Pannen hat der Transport reibungslos funktioniert und der Kampfjet ist am frühen Morgen sicher in Kaufbeuren angekommen.

Schwertransport wegen gesperrter Landebahn

Normalerweise bräuchte der Eurofighter für die 50 Kilometer lange Strecke gerade mal fünf Minuten durch die Luft. Weil die Landebahn am Fliegerhorst in Kaufbeuren für Kampfjets aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, musste das Flugzeug den langen Landweg nehmen.

Eurofighter kam ohne Schrammen durch Kaufbeuren

Am kniffligsten war dabei der Weg durch die Kaufbeurer Innenstadt über mehrere Kreisverkehre und Kreuzungen, durch enge Kurven und eine Bahnunterführung. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mussten sechs Ampeln abmontieren und 30 Verkehrszeichen umlegen, damit der Kampfjet ohne Schrammen durch die Stadt kommt. Trotz der späten Stunde beobachteten viele Schaulustige den Transport des Fliegers durch die Stadt.

Kampfjet kam eine Stunde früher als geplant am Fliegerhorst an

Zwei Mal kam der Tross dann auch kurz ins Stocken: Einmal, weil eine Ampel vergessen worden war und noch abmontiert werden musste und ein zweites Mal, weil sich eine Pumpe am Fahrzeug überhitzt hatte. Trotzdem erreichte der Schwertransport um zwei Uhr früh – eine Stunde früher als geplant – sicher den Kaufbeurer Fliegerhorst. Das Flugzeug wird in Kaufbeuren für die Ausbildung der Techniker am Eurofighter genutzt.

© BR

Es war ein aufsehenerregender Schwertransport, der in der Nacht durch Kaufbeuren rollte. Ein über 11 Tonnen schwerer Eurofighter wurde in sechs Stunden vom Lechfeld zum Fliegerhorst nach Kaufbeuren gebracht.

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