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"Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird" | BR24

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"Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird"

Die Schutzverglasung für das Ost-Fenster im York-Münster in Yorkshire kommt aus der Waldsassener Glashütte Lamberts (Lkr. Tirschenreuth). Geschäftsführer Hans Reiner Meindl sieht nach dem Brexit nicht die große Katastrophe auf seine Firma zurollen.

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Lamberts-Chef Hans Reiner Meindl zeigt sich enttäuscht vom Votum der Briten: "Ich bin davon ausgegangen, dass Großbritannien in der EU bleibt. Insofern bin ich enttäuscht, weil ich immer an das vereinigte Europa geglaubt habe."

Von einer großen wirtschaftlichen Katastrophe für die EU geht er aber nicht aus. "Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird", sagt er und schaut eher sorgenvoll auf Großbritannien. Er glaubt, die Auswirkungen des Brexit werden für England selbst am größten sein.

Auswirkungen für die Glashütte

Zwischen fünf und zehn Prozent des Umsatzes der Glashütte Lamberts gehen nach Großbritannien, so Meindl. England ist ein großer Markt für die Firma, insofern kann der Brexit auch Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Das ist Meindl auch bewusst. Trotzdem behält er die Ruhe und sagt:

"Wir müssen mal sehen, wie es sich entwickelt. Zur Not müssen unsere englischen Kunden einfach tiefer in die Tasche greifen, um unsere Ware zu finanzieren." Lamberts-Chef Hans Reiner Meindl